Fr., 07.06.2013

„Dies ist ein menschlicher Ort“ Das Kulturforum Arte hat eine neue, ländlich-idyllisch gelegene Heimstätte gefunden

Hell, licht und einladend: Helga Wienhausen und Witold Wylezol freuen sich über die neuen Räume des Kulturforums Münster auf dem Gelände der ehemaligen Grünwerkstätten in der Nähe von Nienberge.

Hell, licht und einladend: Helga Wienhausen und Witold Wylezol freuen sich über die neuen Räume des Kulturforums Münster auf dem Gelände der ehemaligen Grünwerkstätten in der Nähe von Nienberge. Foto: pn

Münster-Nienberge - 

Die umgebaute Remise ist licht und einladend. Weiß ist die beherrschende Farbe. Ob bei den Holzbalken, die an die einstige Funktion des Raumes erinnern, der Schräge, die den Raum bestimmt, oder den Stühlen, die, so hoffen Helga Wienhausen und Witold Wylezol, künftig von vielen Besuchern besetzt sein werden. Denn das Kulturforum Arte mit Sitz in Münster, jener Verein, der sich der Förderung und Vermittlung von Kunst, Wissenschaft und Kultur im weiteren Sinne verschrieben hat, besitzt eine neue Heimstätte. Vor den Toren Münsters, in idyllischer Lage im Grünen.

Von Petra Noppeney

Zwischen Nienberge und Altenberge, auf dem Gelände der ehemaligen Grünwerkstätten gelegen, hat der Verein damit ein reizvolles Ambiente gefunden, um künftig sein Kulturprogramm zu präsentieren.

Bis zu 45 Personen passen in den Raum, der Ende Mai bezogen wurde und – neben der Zentralheizung – über einen schönen Kaminofen verfügt. Ein Regal mit Büchern aus einer Schenkung gibt weitere Wärme. Noch verströmt beim ersten Ortstermin alles in diesem von Natur umgebenen, um eine große Terrasse zu erweiternden Ambiente den Duft des Neuen.

Die Eigentümerin des Gebäudes hat bei der Renovierung konsequent ökologische Materialen genutzt. Wie Wienhausen und Wylezol von diesem Gebäude erfuhren? Durch die Einladung bei einem Künstler, der von diesem Platz, an dem es auch ein Gartencafé gibt, sprach. Damals war die Remise noch nicht renoviert, aber „wir sind noch am selben Tag hierhin gefahren und waren gleich mit der Besitzerin auf einer Wellenlänge“, schildert Wienhausen, die Kulturforums-Vorsitzende. Nicht einen „artifiziellen Rahmen“ haben beide hier vorgefunden, sondern einen Ort, an dem sich vermitteln lässt, worauf es Wienhausen und Wylezol ankommt: auf die ökologische, anthroposophische und humanistische Ressourcenpflege.

Bleibt zu hoffen, dass die derzeit 40 Mitglieder des Kulturforums Arte auch den Weg zur neuen Heimstätte finden – vielleicht auch per Fahrrad oder öffentlichem Bus, der ganz in der Nähe hält. Denn der gemeinnützige Verein finanziert sich über Mitgliedsbeiträge und Eintrittsgelder. Unterstützer sind daher willkommen. Und neue Interessierte, vielleicht aus Nienberge und Altenberge, auch. Was sie finden? Wienhausen und Wylezol unisono: „einen menschlichen Ort“. 

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