„Chorus Cantemus“ und „blechgewand(t) in St. Lamberti
Bläsersound mit Chorgesang

Münster -

Anton Bruckners Komposition „Ecce Sacredos Magnus“ („Seht den Hohepriester“) stand am Sonntag in der sehr gut besuchten Lambertikirche als Motto für das gesamte gemeinsame Konzert des Appelhülsener Kammerchores „Chorus Cantemus“, mit dem münsterischen Blechbläserensemble „blechgewand(t)“.

Montag, 13.06.2016, 20:06 Uhr

Cantemus und Blechgewand(t) konzertierten gemeinsam in der Lambertikirche.
Cantemus und Blechgewand(t) konzertierten gemeinsam in der Lambertikirche. Foto: Ulrich Coppel

Anton Bruckners Komposition „Ecce Sacredos Magnus“ („Seht den Hohepriester“) stand am Sonntag zugleich als Motto für das gesamte gemeinsame Konzert des Appelhülsener Kammerchores „Chorus Cantemus“ mit dem münsterischen Blechbläserensemble „ blechgewand (t)“. In der sehr gut besuchten Lambertikirche verschmolzen die beiden Klangkörper unter der Leitung des Kantors Thomas Drees aus Dülmen zu einem perfekten Gesamtklang.

Größtes Werk in dem gut einstündigen Konzert war die „Missa solemnis“ des französischen Organisten und Komponisten Louis Vierne. Der große deutsch-französische Romantiker Cesar Franck zählt zu den prägenden Lehrern Viernes. Das war dem Werk deutlich anzumerken. Organist Lukas Maschke begeisterte neben seinen versierten Orgelbegleitungen für die beiden Ensembles auch mit André Raisons „Offerte du 5meTon ’Le Vive le Roy des Parisiens’ für Orgel“.

Sinfonischer Bläsersound erklang in John Bennetts „Trumpet Voluntary“ und Léon Boellmanns „Prière à Notre-Dame“. Beide Werke erklangen als Bearbeitungen von David Marlatt. Obschon „Blechgewand(t)“ dynamisch brillant abgestimmt war, wirkten manche Sequenzen in der üppigen Lambertikirchen-Akustik leider etwas undifferenziert.

„Chorus Cantemus“ ist ein stimmbildnerisch herausragender Chor in der Region. Bestens gelangen zarte Nuancierungen in Josef Gabriel Rheinbergers kurzem „Abendlied“ oder die Akkord-Verschachtelungen in der „Missa Solemnis“. Nach Bruckners „Ecce Sacredos Magnus“ erklang noch ein John-Rutter-Arrangement über „Nun danket alle Gott“ zum Mitsingen.

Allerbeste Musizierkunst!

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