Di., 08.11.2016

Mark Sieczkarek im Pumpenhaus Choreographie widmet sich dem Humor

Mit skurrilen Bildern nimmt Mark Sieczkarek in seiner Choreographie den Humor in den Blick.

Mit skurrilen Bildern nimmt Mark Sieczkarek in seiner Choreographie den Humor in den Blick. Foto: Georg Schreiber

Münster - 

Der ehemalige „Pina Bausch“-Tänzer Mark Sieczkarek zeigt in Kooperation mit dem Folkwang-Tanzstudio am Wochenende im Theater im Pumpenhaus zweimal seine neueste Arbeit „Wir werden“.

Seine jüngste Arbeit „Wir werden“ nimmt den Humor in den Blick und zeigt biedere Frauen in Tracht und Tutu-tragende Männer in Stöckelschuhen. Die Kostüme sind recycelte Einkaufstauschen oder falsch herum vernähte Hemden. Die Bewegungen wirken wie entfesselt. Die Presse war nach der Premiere begeistert und resultierte: „Tollhausatmosphäre, schrill, liebenswürdig, bunt und genial“.

Das Theater an der Gartenstraße zeigt die Arbeiten von Sieczkarek seit etlichen Jahren. Als Choreograph lässt er sich keiner Schule und Schublade zuordnen: Die verschiedenen Stationen seines künstlerischen Lebens sind nur ein Beleg für seine Vielseitigkeit. Der gebürtige Schotte, der sechs Jahre bei Pina Bausch tanzte und mittlerweile 50 Choreographien für die eigene Kompanie, das Folkwang-Tanzstudio und internationale Gruppen schuf, arbeitet abseits von trendigem Mainstream und oft unter dem Radar der hiesigen Tanzkritik an Bewegungs- und Tanzästhetiken, die sich eindeutigen Kategorisierungen entziehen.

Sieczkarek hat mit fast jedem Stück eine neue Richtung eingeschlagen und ist dennoch ein Mann der leisen Töne. In allen Phasen flossen die professionellen und persönlichen Prägungen dabei zusammen. Er setzt den Tänzern – und dem Publikum – keine Themen vor, sondern bleibt deutungsoffen, mehrbödig.

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