Fr., 25.11.2016

Westfalen-Jazz-Preis für Schlagzeugerin Eva Klesse Dynamisches Spiel mit feinsten Nuancen

Eva Klesse erhält den Westfalen-Jazz-Preis 2017.

Eva Klesse erhält den Westfalen-Jazz-Preis 2017. Foto: Sally Lazic

Münster - 

Die Schlagzeugerin Eva Klesse erhält den Westfalen-Jazz-Preis 2017. Die aus dem westfälischen Werl stammende Musikerin gilt als „Rising Star“ der europäischen Jazzszene. Beim 26. Internationalen Jazzfestival Münster wird sie am 7. Januar 2017 gemeinsam mit ihrem Quartett das erste von insgesamt drei Preisträgerinnen-Konzerten geben.

Vor allem Klesses „große Sensibilität an einem Instrument, das immer noch eher selten von Frauen gespielt wird“, beeindruckte die Jury mit dem künstlerischen Leiter des Jazzfestivals , Fritz Schmücker, den Programmmachern Waldo Riedl (domicil Dortmund) und Lena Jeckel (Bunker Ulmenwall Bielefeld). Die Begründung: „Eva Klesse beeindruckt mit einem dynamischen Spiel, beherrscht feinste Nuancen und zarteste Töne. Sie überzeugt als Schlagzeugerin, Bandleaderin und Komponistin. In ihrem seit vier Jahren bestehenden Quartett prägt sie die Musik, eröffnet aber zugleich ihren Mitspielern alle Möglichkeiten, sich zu entfalten. Am Ende entsteht ein eigener Gruppensound auf Augenhöhe. Eva Klesse ist kreative Gestalterin mit identifizierbarer Handschrift und kongeniale Partnerin zugleich.“

Die Preisträgerin erhielt mit elf Jahren ersten Schlagzeugunterricht. Eva Klesse entschied sich für ein Medizinstudium, schlug dann die professionelle Musikerinnenlaufbahn ein und studierte Jazzschlagzeug in Leipzig, Weimar, Paris und New York. Das Debüt-Album „Xenon“ (enja records) ihres Quartetts wurde direkt mit dem „Echo Jazz 2015“ in der Kategorie „Newcomer des Jahres“ ausgezeichnet. Mit ihrer zweiten CD-Produktion „Obenland“ sorgt sie derzeit in Europa für Furore.

Seit 1994 würdigt der Westfalen-Jazz-Preis Musikschaffende mit Bezug zu Westfalen . Gestiftet wird er von der „Imorde Projekt- und Kulturberatung“ ( Münster ). Eva Klesse ist nach der Musikerin Barbara Buchholz (1959-2012) die zweite Frau in der Geschichte des Preises.

Zum Thema

Restkarten für das vom städtischen Kulturamt ausgerichtete Jazzfestival Münster gibt es an der Theaterkasse, Neubrückenstraße (' 5 90 91 00), oder online: | www.theater-muenster.com

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