Trio Mahali eröffnete Konzertreihe „Musik der Völker“
Rock und Riffs aus aller Welt

Münster -

Erfolgreich ist am Dienstagabend die neue Konzertreihe „Musik der Völker“ in der Kulturkneipe Frauenstraße 24 gestartet: Der Veranstaltungsraum war ausverkauft. Und mit viel Beifall feierten die Zuhörer das Trio Mahali, das an diesem Abend zum ersten Mal in dieser Besetzung spielte. Dabei agierten die drei Musiker derart homogen zusammen, hatten ihr Repertoire aus traditionellen Liedern so gut vorbereitet, dass man meinte, sie stünden schon seit Ewigkeiten miteinander auf der Bühne.

Mittwoch, 21.03.2018, 19:03 Uhr

Trio Mahali mit (v.l.) Diyar Altürk (Ney- und Kaval-Flöten), Orcun Büyüknisan (Gitarre) und Cengiz Kaya (Baglama)
Trio Mahali mit (v.l.) Diyar Altürk (Ney- und Kaval-Flöten), Orcun Büyüknisan (Gitarre) und Cengiz Kaya (Baglama) Foto: Heike Eickhoff

Erfolgreich ist am Dienstagabend die neue Konzertreihe „Musik der Völker“ in der Kulturkneipe Frauenstraße 24 gestartet: Der Veranstaltungsraum war ausverkauft, und mit viel Beifall feierten die Zuhörer das Trio Mahali, das an diesem Abend zum ersten Mal in dieser Besetzung spielte. Dabei agierten die drei Musiker derart homogen zusammen, hatten sie ihr Repertoire aus traditionellen Liedern so gut vorbereitet, dass man meinte, sie stünden schon seit Ewigkeiten miteinander auf der Bühne.

Gemeinsam mit dem Integrationsrat der Stadt Münster wird der Kulturverein Frauenstraße 24 in regelmäßigen Abständen zu Musik aus aller Welt einladen – kein klingendes Museum voller Exotika, sondern moderne Klänge sollen dabei im Vordergrund stehen.

Das Trio Mahali mit Diyar Altürk (Flöten), Orcun Büyüknisan (Gitarre) und Cengiz Kaya (Baglama) unterhielt die Zuhörer brillant in zwei prall gefüllten Konzerthälften. Türkische, kurdische und arabische Einflüsse waren hörbar, die halbakustische Gitarre sorgte immer wieder mit einigen Riffs zusätzlich für rockige Elemente. Im Duo mit der Baglama (einer modernen türkischen Langhalslaute) zeigten die beiden Zupfins­trumente, dass die kräftigen Gitarrensaiten und die fili­granen Baglama-Saiten (beide Instrumente wurden verstärkt) hübsch miteinander spielen können. Altürks Flöten (Ney und Kaval) setzten virtuose Einleitungen und sanfte Melodien dazu. Gut intonierend, sauber in den Artikulationen und mit beachtlichem dynamischen Spektrum waren die Flöten Primaballerinen des Trios.

Alle drei Musiker teilten sich die Gesangspartien. Besonders Kayas warmer Bariton, gezuckert mit sehr viel Vibrato und manchmal kokett die Phrasen-Enden verklingend lassend, gefiel ungemein. Flötist Altürk moderierte das Konzert – Lieder aus dem Leben, von Liebe, Revolution und vom Alltag. Zuhörer, die die Lieder kannten, sangen manchmal Refrains mit, andere genossen das unterhaltsame Konzert mit wippenden Fußspitzen.

Das Trio verzichtete auf musiktheoretische Ausführungen zur Musik; das bekam dem Konzert ungemein. Am 24. April findet das nächste Konzert der neuen Reihe in der Frauenstraße 24 statt.

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