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Mo., 11.07.2016

Singer/Songwriter Zum ersten Mal allein auf der Bühne

Die münsterische Sängerin Ley alias Lea Berger gewann einen über mehrere Wochen laufenden Singer/Songwriter-Contest. Beim Stadtfest durften sie nun alleine auf einer Bühne auftreten.

Die münsterische Sängerin Ley alias Lea Berger gewann einen über mehrere Wochen laufenden Singer/Songwriter-Contest. Beim Stadtfest durften sie nun alleine auf einer Bühne auftreten. Foto: vdb

Münster - 

Lea Berger nennt sich als Künstlerin Ley. Am Wochenende entschied sie einen Singer/Songwriter-Wettbewerb für sich – und durfte zum ersten Mal alleine auf eine großen Bühne stehen.

Von Maximilianden Benken

Plötzlich sang und spielte sie da am Samstagabend auf der Bühne am Prinzipalmarkt ihre Songs. Damit gerechnet hatte Lea Berger alias Ley kaum, als sie sich für den „Singer- und Songwriter-Contest Münsterland “ anmeldete: „Ich wollte eigentlich nur einen ersten Auftritt machen und meine Songs zeigen.“

Doch Ley setzte sich im wochenlangen Vorentscheid in den münsterischen Altstadt-Kneipen unter 15 Künstlern durch, gewann auch im Finale am Freitag und hatte damit am Samstag die große Bühne beim Stadtfest für sich.

Die 23-Jährige mit den blonden Locken stellt sich auf natürliche Art kurz vor: „Hi, ich bin Ley und habe gestern glücklicherweise beim Wettbewerb gewonnen.“

Sodann legt sie mit klaren Akkorden und weicher, souliger Stimme los. Die Songwriterin spielt ihre Eigenkompositionen mit Namen wie „Free“ oder „Blues“ und baut zwischendurch auch gelungene Cover wie das von „Smooth Operator“ ein. Beim Song „Mehr“ überzeugt sie auch mit deutschem Gesang.

Von Nervosität ist der sympathischen Studentin aus Münster nichts anzumerken. Ley lächelt, spricht zum Publikum und bedankt sich mehrmals für den großen Applaus. Nach dem Auftritt inklusive Zugabe sagt sie: „Gestern war ich mega nervös. Heute ging es viel entspannter, obwohl mehr Leute da waren.“

Bühnenerfahrung hat Lea Berger ja auch schon, jedoch als Bassistin verschiedener Bands. „Ganz allein stand ich aber noch nicht auf der Bühne“, gibt sie zu. Sowieso kam ihr Solo-Projekt erst mit dem Songwriter-Wettbewerb, also seit etwa zwei Monaten, in Fahrt.

Dabei schreibt Ley schon lange Songs, wie sie lachend erzählt: „Mein erster war ‚Hallo wir reiten‘ mit acht Jahren.“ Musikalisch ist der gefühlvollen Songwriterin vor allem Eines wichtig: „Das Feeling, das, was ich dabei spüre und denke, soll rüberkommen. Das muss nicht mal durch den Text sein.“ Sie liebt den Soul-Funk der 70er-Jahre. Ihr großes musikalisches Vorbild ist schon seit ihrer Kindheit Prince.

So richtig zu ihrer Leidenschaft wurde die Musik aber erst mit 17. „Seitdem geht das nicht weg, und ich hoffe, so bleibt das auch.“ Daher studiert die Vollblut-Musikerin auch Musikpädagogik. Doch ihr Plan-A ist und bliebt der eine große Traum: „Es wäre natürlich cool, Musiker zu werden. Das andere ist eher eine Absicherung, falls ich mich dann damit nicht über Wasser halten kann.“ Der Auftritt beim Stadtfest dürfte nicht der schlechteste Karrierestart sein.

 

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