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Mo., 10.07.2017

„Münster mittendrin“ 2017 Stadtfest-Bilanz: „Es hat super funktioniert“

„Münster mittendrin“ 2017 : Stadtfest-Bilanz: „Es hat super funktioniert“

Sehr eng wurde es Samstagabend am Drubbel. Foto: Oliver Werner

Münster - 

„Es hat super funktioniert“, bilanziert Ana Voogd, Geschäftsführerin der „Münster mittendrin GmbH“, den Verlauf des Stadtfests. Dem schlossen sich fast alle Beteiligten an. Nur der Feuerwehrchef äußerte kritische Worte.

Von Anna Spliethoff

Die angedrohten Gewitter und Regenschauer haben das Stadtfest „ Münster mittendrin“ verschont: Bis zum Sonntagabend herrschten gute Bedingungen – auch wenn es tagsüber schon sehr heiß war. Das spürten auch die Organisatoren: Ihrer Schätzung nach waren am Wochenende weit mehr als 100.000 auf dem Stadtfest unterwegs.

Nach einem fulminanten Auftakt von Glasperlenspiel auf der Top-Act-Bühne rockte Deutschpop-Legende Nena am Samstagabend den Domplatz. Zum Abschluss von „Münster mittendrin“ gab es ein Heimspiel: Schlagerstar Roland Kaiser sollte das i-Tüpfelchen sein.

Fotostrecke: Stadtfest „Münster Mittendrin 2017“: der Sonntag

Kritik vom Feuerwehrchef

Ana Voogd, Geschäftsführerin der „Münster mittendrin GmbH“, zog eine zufriedene Bilanz: „Es hat super funktioniert.“ Und wurde dann emotional: „Ich bin überwältigt. Es ist toll zu sehen, wie viel Spaß die Menschen haben. Spaß am Leben, Spaß an der Stadt.“ Nicht nur die Organisatoren, auch die Stadt als Veranstalterin sowie die Sicherheitskräfte zeigten sich zufrieden. „Das Sicherheitskonzept ist zu 100 Prozent aufgegangen“, betonte Michael Thomas vom Ordnungsamt.

Feuerwehrchef Gottfried Wingler-Scholz übte Kritik: „Am Drubbel und auf dem Prinzipalmarkt wurde es Samstagabend stellenweise sehr eng.“ Wäre es zu einem Einsatz gekommen, hätte es seiner Ansicht nach Probleme gegeben. Doch bis zum Sonntagabend musste die Feuerwehr nicht ausrücken.

 

Fotostrecke: Stadtfest „Münster Mittendrin 2017“: der Samstag

 

Bewährtes Sicherheitskonzept

Ein Polizeisprecher betonte: „Es ist absolut ruhig. Es gab ein paar Kleinigkeiten, aber keine speziellen Vorfälle.“ Auch für die Sanitäter des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) verlief das Stadtfest ruhig, erklärte ASB-Vorstandsmitglied Ingo Schild: „Es war ein normales Aufkommen.“ Zwar habe der Rettungswagen und auch der Notarzt mehrmals ausrücken müssen, die Zahlen seien jedoch nicht außergewöhnlich. Er betonte: „Es gab keinen Fall von überalkoholisierten Jugendlichen.“

An vielen Zugängen zum Gelände standen Lkw. „Das Konzept hat sich wieder bewährt“, so Organisator Marvin Lindenberg. Am Donnerstag hatten die mobilen Sperren noch gewackelt: Das Technische Hilfswerk zog seine Hilfe zurück. „Ich persönlich empfinde das als Unverschämtheit“, so Lindenberg. Den Grund für die Absage kannte er am Sonntag noch nicht, wie er sagte. Sponsoren ermöglichten die Sperren.

Fotostrecke: Stadtfest „Münster Mittendrin 2017“: der Freitag

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