Fr., 17.02.2017

Festival „Neue Wände“ vom 5. bis zum 7. Mai Studis rocken das Theater

Zahlreiche Studenten-Bands, hier „Panta Lux“, nahmen 2013 am Festival „Neue Wände“ teil. Jetzt stehen wieder 630 Studierende in den Startlöchern für einen neuen Kulturmarathon im Theater Münster.

Zahlreiche Studenten-Bands, hier „Panta Lux“, nahmen 2013 am Festival „Neue Wände“ teil. Jetzt stehen wieder 630 Studierende in den Startlöchern für einen neuen Kulturmarathon im Theater Münster. Foto: Matthias Ahlke

Münster - 

Fans von Studenten-Bands, Impro-Theater, großen Orchestern und Kleinkunst aller Art sollten sich den Termin vormerken: Vom 5. bis zum 7. Mai ist im Theater Münster wieder Zeit für „Neue Wände“.

Science Slam , Impro-Theater, Studenten-Bands, Singer/Songwriter, literarische Experimente, ein Theaterstück mit Tanz-Einlage und vieles mehr – die ganze Welt der münsterischen Hochschulkultur tummelt sich vom 5. bis zum 7. Mai wieder im Theater Münster . Dann nämlich findet zum dritten Mal das Festival „Neue Wände“ statt.

Absoluter Kultur-Marathon

Rund 630 Studierende sind mit von der Partie und bestreiten 30 Veranstaltungen. Alle Bühnen werden belegt: Großes Haus, Kleines Haus, das Foyer und der Theatertreff. Der dreitätige Kultur-Marathon gipfelt am Sonntagabend in der Revue-Show „Tapetenwechsel“, moderiert vom Kabarettisten Thomas Phillipzen .

Das 2010 in Münster entwickelte Format der „Neuen Wände“ geht inzwischen in die dritte Runde – und da selbst die im münsterischen Förderverein Hochschulkultur engagierte, nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Svenja Schulze keine Kenntnis von einer größeren und weiter gespannten Leistungsschau studentischer Kultur hat, haben die Macher der „Neuen Wänden“ in diesem Jahr einen nicht ganz unbescheidenen Untertitel gegeben: „Deutschlands größtes Festival der Hochschulkultur“.

Unterschiedliche Gruppen - gemeinsame Auftritte

Bei dem (quantitativ) größten Einzelakt werden 180 Studierende auf der Bühne stehen, um die Carmina Burana von Carl Orff zu inszenieren. Chor und Orchester sind aus einer Studenteninitiative entstanden.

Zum Festivalkonzept gehört, dass ganz unterschiedliche Gruppen gemeinsame Auftritte kreieren. So setzt sich das Dida-Ensemble in einem Theaterstück mit dem Schicksal von rund 500 Kindern auseinander, die zu Zeiten der Militärdiktatur in Argentinien verschleppt wurden und eine neue Identität erhielten. Passend dazu hat auch die Tanzschule Tango Pasión in dem Stück einen Auftritt.

Für die Veranstaltung „Lasst die Mode sprechen“ hat sich die Schule für Modemacher mit der Studenten-Initiative „Kulturkater“ zusammengeschlossen. Was dabei herumgekommen ist: eine Modenshow samt Lesung und Theater.

Der Kartenvorverkauf für alle Festival-Veranstaltungen beginnt im April.

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