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Di., 18.10.2016

Nach dem Großbrand bei BASF in Ludwigshafen BASF Coatings in Hiltrup rechnet nicht mit einem Lieferengpass

 Dichter Qualm und Flammen stiegen am Montag in Ludwigshafen auf dem Gelände des Chemiekonzerns BASF auf.

 Dichter Qualm und Flammen stiegen am Montag in Ludwigshafen auf dem Gelände des Chemiekonzerns BASF auf. Foto: dpa

Münster - 

Der BASF-Standort in Münster rechnet nach der Explosion in Ludwigshafen nicht mit akuten Auswirkungen auf die Lieferung von Rohstoffen. Nach dem Brand wurden am BASF-Hauptsitz mehrere Anlagen geschlossen.

Von Gabriele Hillmoth

Eine schwere Explosion ereignete sich am Montag bei BASF in Ludwigshafen. Mindestens zwei Mitarbeiter der Werksfeuerwehr wurden dabei getötet, außerdem wurden nach ersten Angaben acht Beschäftigte schwer und 17 BASF-Mitarbeiter leicht verletzt. Vorsichtshalber nahm BASF mehrere Anlagen der Produktion in Ludwigshafen aufgrund des Brandes vom Netz.

Wann diese Produktion wieder angefahren wird, ist noch ungewiss. Dennoch werde das Einstellen der Produktion vorerst keine Auswirkungen auf den BASF-Standort Münster haben, sagt BASF-Sprecher Jörg Zumkley. Der Standort in Münster-Hiltrup rechnet akut nicht Lieferengpässen. Außerdem könnten Rohstoffe auch von anderen Quellen hinzugekauft werden. BASF in Ludwigshafen sei aber auch nicht der einzige Lieferant, so Zumkley.

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Das Unternehmen in Hiltrup bezieht vom Hauptstandort in Ludwigshafen Rohstoffe, die in Münster unter anderem bei der Lackproduktion eingesetzt werden. Größte Abnehmerin dieser Produkte ist die Automobilindustrie.

Fotostrecke: Explosion bei Chemiekonzern BASF

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