Mi., 19.10.2016

Klosterstraße: Fassadenteile auf Straße gestürzt Glück im Unglück bei Abrissarbeiten

Bei Abrissarbeiten an der Klosterstraße stürzte ein Fassadenstück in jenen Bereich, der für Radfahrer und Passanten sowie Pkw-Fahrer freigegeben ist.

Bei Abrissarbeiten an der Klosterstraße stürzte ein Fassadenstück in jenen Bereich, der für Radfahrer und Passanten sowie Pkw-Fahrer freigegeben ist. Foto: Leserfoto

Münster - 

Bei Abrissarbeiten an der Klosterstraße stürzten Fassadenteile auf die Straße. Wie durch ein Wunder kam niemand zu Schaden.

Von Martin Kalitschke

Glück im Unglück bei Abrissarbeiten an der Klosterstraße: Ein Teil der Fassade des früheren Klosters der Clemens-Schwestern stürzte am Dienstag zu Boden, riss den Bauzaun mit und landete schließlich in jenem Bereich, der für Radfahrer, Fußgänger und Pkw freigegeben ist. Verletzt wurde niemand. „Als die Steine aufprallten, gab es einen Riesenlärm“, berichtet ein Anlieger, der unserer Zeitung ein Foto zugeschickt hat. Er habe die Stadt informiert – die dann auch tätig wurde.

„Am Mittwochmorgen haben sich Mitarbeiter der Bauordnungsbehörde die Baustelle angeschaut“, so eine Sprecherin der Stadtverwaltung. Sie hätten mit den Bauarbeitern gesprochen und anschließend vereinbart, dass die Straße ab sofort vorübergehend komplett gesperrt werden soll, wenn größere Fassadenteile niedergerissen werden.

Dass ein Teil der Fassade tags zuvor außerhalb des gesperrten Bereichs landete, lag wohl an der Enge der Straße, vermutet die Sprecherin.

Zudem will das Bauordnungsamt ab sofort verstärkt unangekündigte Kontrollen auf der Baustelle vornehmen. Nach Angaben des Anliegers gingen die Bauarbeiter bereits am Mittwoch „nicht mehr so forsch“ vor wie noch am Tag zuvor.

Das Unternehmen CM Immobilien betonte am Mittwoch in einer Pressemitteilung, dass die Abbrucharbeiten an der Klosterstraße „stets durch Schutzmatten abgesichert“ würden. Zudem sichere, „wie auch in diesem Fall“, ein Mitarbeiter des Rückbauunternehmens zusätzlich den Verkehr, sobald Abbruchbewegungen des Baggers in kritischen Bereichen an der Klosterstraße stattfinden. So solle verhindert werden, dass jemand zu Schaden kommt.

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