Do., 01.12.2016

Liegenschaftsausschuss „Stadt baut gut und preiswert“

Spatenstich für Kita Uppenberg an der Dreifaltigkeitsschule:

Spatenstich für Kita Uppenberg an der Dreifaltigkeitsschule: Foto: mm

Münster - 

Kann man den Bau von Kitas preiswerter gestalten, wenn man auf baugleiche Gebäude in Modulbauweise setzt? Mit dieser Frage musste sich Jörg Michel, stellvertretender Leiter des städtischen Amtes für Immobilienmanagement, in den vergangenen Wochen beschäftigen. Im Liegenschaftsausschuss am Mittwochabend lieferte er die Antwort: Nein.

Von Klaus Baumeister

Die FDP-Fraktionschefin Carola Möllemann-Appelhoff hatte ihm die Unterlagen des „Frankfurter Modells“ überlassen. Dort wurden sechs baugleiche Kitas in Holzständerbauweise mit „hohem Vorfertigungsgrad“ erstellt.

Michels verglich dieses Konzept mit der Kita Uppenberg, die konventionell errichtet wurde, aber ein identisches Raumprogramm aufweist. In Frankfurt fielen Herstellungskosten von 1782 Euro je Quadratmeter an, in der Kita Uppenberg waren es 1413 Euro.

Der CDU-Ratsherr Peter Laurenz Börgel betrachtete dieses Ergebnis als Bestätigung dafür, dass die „mittelstandsfreundliche Art“ der Stadt Münster bei der Vergabe von Bauaufträgen auch finanziell der bessere Weg sei. So mache man sich nicht abhängig von Großanbietern in der Baubranche. Der GAL-Ratsherr Gerhard Joksch sagte: „Das Amt für Immobilienmanagement baut gut und preiswert.“

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