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Fr., 02.12.2016

Haus der Familie Die Lust am neuen Essen: Von Brain Food bis Retro Food

Freuen sich über das neue Programm: (v.r.) Edith Thier, Katharina Ferber, Marie-Louise Haschke und Doris Große Börding.

Freuen sich über das neue Programm: (v.r.) Edith Thier, Katharina Ferber, Marie-Louise Haschke und Doris Große Börding. Foto: ide

Münster - 

Das Haus der Familie Münster setzt im Jahresprogramm 2017 wieder auf eine bewährte Mischung aus neuen und bekannten Kursen.

Von Martina Döbbe

Es ist angerichtet. Ein Rezept mit alt bewährten Zutaten, gewürzt mit neuen Gaumenschmeichlern. Und das ist durchaus wörtlich gemeint. Jedes neue Programm, das das Fachfrauen-Quartett aus dem Haus der Familie druckfrisch vorlegt, widmet sich immer gern auch den neuen Trends. Beim Essen heißen die aktuellen Schlagworte „Brain Food, Clean Food, Retro Food“ – herübergeschwappt aus den USA. Da geht es um natürliche, unverarbeitete und frische Lebensmittel, es geht um Zubereitung von nostalgischen Rezepten, lecker angepasst an heutige Bedürfnisse.

Doris Große Börding, Fachbereichsleiterin „Essen und Trinken“, weiß, dass neben vielen bewährten Kursangeboten gerade auch auf dem Gebiet des Kochens und Genießens viele Menschen immer wieder auf der Suche nach Neuem sind, etwas ausprobieren möchten und dabei auf den bewussten Umgang mit Nahrungsmitteln achten. „Essen soll wieder zelebriert werden, es ist nicht Mittel zum Zweck, sondern Genuss.“ Neugierde auf Lukullisches anderer Länder gehört auch dazu: Exotische, orientalische Spezialitäten reizen auch westfälische Gaumen . . .

Danach darf es mal sportlich werden: Neu im Programm ist das „Hochintensive Intervalltraining“ – und das heißt nicht nur so, das ist auch so, erläutert Katharina Ferber. Dieses Angebot sei aufgrund des Anspruchs für diejenigen gedacht, die schon fit sind und das noch ausbauen möchten.

Ganz ruhig wird es in einem Entspannungskursus, der die Teilnehmer mit verschiedenen Techniken vertraut macht und Stressgeplagten „Entspannung pur“ verspricht. „Genieße den Tag, die Stunde, Dein Ruhereich“ lautet die Einladung.

Ein Schwerpunkt, der immer weiter wächst und mit 400 Angeboten inzwischen „am Limit“ angekommen ist, ist die Elternschule. Marie-Louise Haschke weist dabei auf ein sehr spezielles, außergewöhnliches Angebot hin: Es ist ein trauriges Thema, das den Hintergrund für einen Kursus bildet, der sich an Paare wendet, die ihr Kind durch Fehlgeburt oder Totgeburt verloren haben. Emotional und körperlich stelle diese Situation Betroffene vor große Herausforderungen. Sie zu bewältigen, sei im Kreis von Menschen mit gleichem Schicksal oft besser zu schaffen.

Erwachsene und 4500 Kinder nutzen jährlich die Angebote, zieht Leiterin Edith Thier Bilanz. Im Jahr des 60. Jubiläums fühle man sich „gut aufgestellt“ und freue sich über die gute Resonanz, betont sie.

 

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