So., 18.06.2017

Zehn Jahre „fair für frauen“ Frauenstiftung hat „so manche Marke gesetzt“

Gesprächspartnerinnen in froher Runde (v.l.): Kinderbuchautorin Katie Grosser, Cibaria-Geschäftsführerin Rike Kappler, Talkmasterin Elfriede Möllenbaum, LWL-Museumskuratorin Marijke Lukowicz und „Ronja“-Projektpatin Maren Kaling,

Gesprächspartnerinnen in froher Runde (v.l.): Kinderbuchautorin Katie Grosser, Cibaria-Geschäftsführerin Rike Kappler, Talkmasterin Elfriede Möllenbaum, LWL-Museumskuratorin Marijke Lukowicz und „Ronja“-Projektpatin Maren Kaling, Foto: Maria Conlan

Münster - 

Die Frauenstiftung „fair für frauen“ besteht seit zehn Jahren. Ihren Geburtstag feierte sie jetzt in fröhlicher Runde im Kaminzimmer des Stadtweinhauses.

Von Maria Conlan

„Frauen stärken“, hat sich die Frauenstiftung „fair für frauen“ auf ihre Fahne geschrieben. Zur Feier ihres zehnjährigen Bestehens stellten sie am Samstagvormittag starke Frauen vor. Dass dies in einem fröhlichen Rahmen stattfand, dafür sorgte „Talkschau“-Gesprächsleiterin Elfriede Möllenbaum mit ihrem ganz speziellen, charmant-rheinischen Frohnaturtalent. Vorweg begrüßte Marianne Hopmann als erste Stiftungsvorsitzende die Gäste und stellte die Projekte der ersten Dekade vor.

„Wir haben klein aber fein angefangen... Klein sind wir immer noch, haben aber so manche Marke gesetzt“ – und das alles als selbstständige Stiftung, betonte Hopmann. Ziel sei ein selbstbestimmtes Leben von Frauen, der Einsatz für ihre eigenen Rechte und Interessen, für ein selbstbewusstes Einmischen in der Gesellschaft. Das führte vom Ferienworkshop für Mädchen „Fit fürs Leben“ über Teakwondo-Kurse für Flüchtlingsfrauen und Frauenhaus-Bewohnerinnen, das Patinnenprojekt „Ronja“ für Frauen nach dem Auszug aus dem Frauenhaus, das Kunstprojekt „Ein Schirm für Münsteraner Frauen“ bis hin zur Förderung weiterer Projekte wie „Madame Courage“ vom SKF Münster. Zur Feier des Tages stand im Kaminzimmer des Stadtweinhauses das stiftungseigene Kunstwerk von Ulrike Vetter, in dem jede Stifterin durch eine Kugel symbolisiert wird.

Möllenbaums Gesprächspartnerinnen waren die Kinderbuchautorin Katie Grosser, Geschäftsführerin von Cibaria Rike Kappler, LWL-Museumskuratorin Marijke Lukowicz und Maren Kalin als Patin vom Projekt „Ronja“. Möllenbaum kitzelte kleine Details heraus, über die ihre Gesprächspartnerinnen selbst staunten. Ob Liebe, Kochkunst, Sprachkenntnisse, berufliche Träume oder Urlaubsziele – die Gesprächsrunde war unterhaltsam und kurzweilig.

Überraschend war auch der Auftritt der Musikcombo mit Veronika Fraidling (Saxophon) und Katharina Lennartz (Querföte) von der Musikhochschule.

Nach dem Büfett wurde im entspannter Gesprächsatmosphäre mit Sekt angestoßen. Eine runde Sache und ein Fest des Erfolgs für alle Beteiligten. Marianne Hopmann freut sich auf Verstärkung ihrer Gruppe von 20 Geld- und zehn Zeitstifterinnen. 

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