Glasfaserausbau im Kreuz- und im Hansaviertel
Ab Juni werden im Kreuzviertel Leitungen verlegt

Münster -

Das Glasfaser kommt. Erst im Kreuzviertel, ab 2019 im Hansaviertel. In der BV Mitte wurde darüber diskutiert, ob andere Stadtteile nicht viel dringender dran wären.

Dienstag, 17.04.2018, 21:04 Uhr

Der Glasfaser-Ausbau beginnt im Sommer. 
Der Glasfaser-Ausbau beginnt im Sommer.  Foto: dpa

Im Juni oder Juli wollen die Stadtwerke damit beginnen, flächendeckend im Kreuzviertel Glasfaserleitungen zu verlegen. Im Frühjahr 2019 sollen dann die Arbeiten im Hansaviertel folgen.

Das erklärten am Dienstagabend der Vertriebsleiter Jan-Niklas Lensing und Detlev Kracht, Leiter der Stadtwerke-Bauabteilung, den Mitgliedern der Bezirksvertretung Münster-Mitte. Im Kreuzviertel möchten die Stadtwerke 4,9 Millionen Euro investieren, elf Kilometer Leitungen verlegen und 6300 Haushalte anschließen, im Hansaviertel sind es 5,3 Millionen Euro, 12,5 Kilometer und 7300 Haushalte.

Auch wenn das Ziel einer besseren Versorgung mit schnellem Internet von allen Kommunalpolitikern geteilt wurde, so gab es doch auch kritische Nachfragen.

So stellte Monika Mayweg (SPD) die kritische Frage in den Raum, ob nicht die neuerliche Buddelei besonders im Hansaviertel auf Anwohnerproteste stoßen werde. Die laufende Verlegung der Stadtwerke-Fernwärmeleitung, die die Fällung von zwei Bäumen zur Folge gehabt habe, werde von massiven Protesten begleitet.

Für das Kreuzviertel erklärte Thomas Schmidt (SPD), dass es dort bereits ein vergleichsweise sehr gutes Internet-Angebot der Telekom gebe. Die Stadtwerke hätten sich doch für den Start ihres Programm einen schlechter versorgten Stadtteil aussuchen können.

Jan-Niklas Lensing verwies im Gegenzug auf die wirtschaftlichen Notwendigkeiten. So seien die Kosten für das Verlegen der Leitungen – bezogen auf jeden Haushalt – in Wolbeck drei Mal so teuer wie im Kreuzviertel.

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