Juwi-Fest
Festival gehört zur Universität

Münster -

Die Organisatoren des Juwi-Festes suchen nach Wegen, wie die Zukunft des Festivals am Juridicum gesichert werden kann. Dafür muss es leiser werden.

Mittwoch, 11.07.2018, 21:00 Uhr

Juwi-Fest: Festival gehört zur Universität
Rund 5000 Studenten feierten beim diesjährigen Juwi-Fest. Foto: Corinna Wehr

Die studentischen Organisatoren des Juwi-Festes wollen unbedingt Wege finden, das Festival im Einvernehmen mit den Organisatoren zu erhalten.  Maximilian Mnich von der Juwi GmbH nimmt die vielen Beschwerden, die es in diesem Jahr  über die Lärmbelästigung gegeben hat, „sehr ernst“. „Auch bei uns Organisatoren sind viele Beschwerden angekommen“, sagt Mnich. Ob es in diesem Jahr tatsächlich so viel lauter war als bei früheren Juwi-Festen in der Vergangenheit, kann das Organisationsteam nicht sagen. „Es gab ja keine Lärmmessungen“, so Mnich.

Die Belästigungen tun den Organisatoren leid, „wir setzen nun alles daran, Wege zu finden, dass es nicht mehr zu einer Situation wie am 7. Juni kommt“, so Mnich weiter. Es werde überlegt, das Fest in eine Halle umziehen zu lassen oder auf ein Gelände außerhalb der Stadt. Mnich betont dazu, dass das Juwi-Fest schon zur Universität gehöre, wo es immer stattgefunden habe.

Überwiegend wenig Verständnis für die Stadt

Bewegt sind er und die Mitstreiter der Juwi-Fest GmbH von den vielen Kommentaren auf der Facebook-Seite unserer Zeitung, die sich als Reaktion auf die aktuelle Berichterstattung als Fans des Festivals outen. Überwiegend zeigen die Autoren wenig Verständnis für die Stadt, die künftige Genehmigungen versagen will. „Ob dieselben Anwohner sich auch gleichermaßen über den Send und Konzerte im Rahmen des Stadtfestes oder des Katholikentags beschweren oder ob es hier vielmehr darum geht, Studenten ein hoch geschätztes Event zu nehmen“, fragt sich Florian Holm. Dutzende User äußern sich ganz ähnlich. „Als nächstes verbieten sie den Send. Oder die (...) Kirchenglocken? Zieht doch auch um ins Umland so wie die Preußen“, ätzt bei Facebook Brigitte Boehm. Vereinzelt wird aber auch der Lärm beklagt. Angelika Blaum:  „Mich und meinen Freund hat der Lärm aus meinem Garten an der Gartenstraße vertrieben.“

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