Nachrichten Münster

Di., 06.07.2010

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Eine Tagung rund ums Fahrrad

Eine typische Gefahr im Radverkehr, die oft mit dem Sturz des Radlers endet.

Münster - In Kooperation mit der Universität und dem Universitätsklinikum Münster, der Stadt Münster, dem Münsterland-Giro und der Hochschule der Polizei plant und organisiert das Polizeipräsidium Münster für den 2. Oktober einen Kongress in der Fahrradhauptstadt Deutschlands. Die Tagung findet im Schloss statt.

Unter dem Leitgedanken „Radfahren ja - aber sicher“ soll dieser Kongress bis zu 400 Teilnehmern die Möglichkeit bieten, durch wissenschaftliche Betrachtungen und der Vermittlung praktischer Erfahrungen das Radfahren aus mehreren Perspektiven heraus zu betrachten, heißt es in einer Pressemitteilung.

Neben einem Vertreter des Innenministeriums, einem Vertreter der Stadt Münster und anderen namhaften Spezialisten aus Medizin, Recht, Interessensverbänden und Industrie wird auch ein Vertreter einer in den Niederlanden bekannten Institution zu Wort kommen. An diesem Tag sollen in Münster auf diesem ersten „Interdisziplinären Fahrradkongress“, einen Tag vor dem überregional und grenzüberschreitend bekannten Münsterland-Giro, die Kongressteilnehmer nun auch in andere Bereiche des Radfahrens hineinschauen können.

Für interessierte Bürger ist im Foyer des Schlosses eine Videoleinwand aufgebaut, damit man dort den Vorträgen folgen kann. „Ziel dieser Veranstaltung ist der interdisziplinäre Austausch und die Ableitung von Ideen und Ansätzen zur Prävention im Bereich der Verkehrssicherheitsarbeit“, so Hubert Wimber, Polizeipräsident von Münster und gleichzeitig Hauptinitiator dieses Kongresses.

Die Förderung des Radfahrverkehrs und die Sicherheit des „Gesamtsystems Straßenverkehr“ zur Minimierung von Verletzten und Toten stehen dabei im Mittelpunkt der Veranstaltung, so Wimber weiter. Dabei könne das Polizeipräsidium als Veranstalter die Vorteile Münsters ausspielen und mit dem Universitätsklinikum, der Deutschen Hochschule der Polizei, der Universität, der Stadt und den Verantwortlichen des Münsterland-Giros kompetente Partner gewinnen“, so Udo Weiss, Leiter der Direktion Verkehr.


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