Mi., 31.05.2017

SkulpTouren Führungen rund um die Skulptur-Projekte 2017

Am Pardo-Pier legt die „Solaaris“ normalerweise nicht an. Bei der „Skulptour“ ist das anders.

Am Pardo-Pier legt die „Solaaris“ normalerweise nicht an. Bei der „Skulptour“ ist das anders. Foto: da

Am 10. Juni startet die fünfte Auflage der Skulptur-Projekte in Münster. Wer die Ausstellung nicht auf eigene Faust erkunden möchte, kann sich an die Hand nehmen lassen, denn es gibt einige Angebote für geführte Touren.

Von Dirk Anger, Maria Meik

Kostenlose Führung zu Skulpturen

Wenn in knapp zwei Wochen die Skulptur-Projekte Münster (10. Juni bis 1. Oktober) eröffnen, wird ein Bild die Stadt bestimmen: Radelnde Menschen mit einem Stadtplan, die auf eigene Faust das riesige Ausstellungsgelände erkunden. Wer lieber auf eine geführte Tour gehen möchte, kann sich für kostenlose Touren zu Fuß oder mit dem Rad anmelden.

13 Touren für jeweils 16 Teilnehmer finden wöchentlich auf Deutsch statt und werden an den Wochenenden mit Touren in anderen Sprachen ergänzt. Zu den kostenlosen Touren können sich Besucher online im Webshop ( https://shop.skulptur-projekte.de) anmelden.

Fotostrecke: Wissenswertes über die Skulptur-Projekte 2017

Auch alle anderen Vermittlungsangebote können online sowie unter 02 51/20 31 82 00 von 9 bis 17 Uhr beim Besucherservice der Skulptur-Projekte gebucht werden.

Skulpturen-Tour mit der „Solaaris“­

Die Premierenfahrt mit dem bewusst doppeldeutigen Titel „Skulptour“ hatte Segelschul-Besitzer Peter Overschmidt vorsorglich schon absolviert, als er am Montagabend zur zweiten Fahrt interessierte Mitglieder der CDU-Ratsfraktion auf dem Aasee-Schiff „Solaaris“ begrüßen konnte.

Die Skulptur-Projekte in diesem Jahr haben Overschmidt bewogen, in Zusammenarbeit mit den Gästeführern von Stadt-Lupe eine Skulpturen-Tour per Schiff und zu Fuß ins Programm zu heben. Schließlich ergibt sich vom Wasser ein ganz besonderer Blick auf die Skulpturen am Aasee-Ufer.

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Von der Goldenen Brücke fährt die „Solaaris“ bis zum Pardo-Pier, wo ausnahmsweise Ausstieg ist. Zu Fuß und an Skulpturen vorbei geht es zum Mühlenhof-Anleger und per Schiff wieder gen Aaseeterrassen zurück.

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Foto: Maria Meik

Konkurrenz für die Tunnelmusiker

Eine Station als Spieltort der Skulptur-Prokekte könnte dann auch der Hamburger Tunnel: Emeka Ogboh aus Nigeria wird hier eine Soundinstallation mit Aufnahmen des Weltmusikers „Moondog“ präsentieren, der auf dem Zentralfriedhof Münster ruht. Außerdem lässt Ogboh in Belgien ein akustisch behandeltes Bier brauen.


Diese Skulpturen aus den vergangenen Jahren stehen noch in Münster:
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