So., 21.02.2010

Albachten Nachwuchsprobleme unbekannt

Von Thomas Usselmann

Münster-Albachten - Mit viel Elan startet die Albachtener Bläservereinigung in die neue Konzertsaison. Um das ehrgeizige Programm zu meistern, kündigte Dirigent Philip Watts bei der Generalversammlung im „ Haus der Begegnung “ ein intensives Probenpensum an. „Nach einem ruhigen Jahr planen wir schon fürs Frühjahr einige Highlights“, unterstrich Pressesprecherin Viola Voß .

Den folkloristischen Auftakt gestaltete das traditionsreiche Bläserensemble bereits im Bayern-Outfit am politischen Aschermittwoch in Kinderhaus, mitwirken werden die Musiker beim Konzert des MGV ´68 (21. März) im „Haus der Begegnung“. „Aprilfrisch“ lautet das Motto ihres Auftritts im Bürgerhaus Kinderhaus (24. April) gemeinsam mit dem Chor „Voice´n Fun“ und dem Tenor Guido Rath. Mit einem bunten Programm möchte man dem Grau des Winters trotzen und dem Publikum Frühlingsgefühle bescheren.

Pop trifft auf Klassik unter dem bewährten Motto „On Air“: Erneut präsentieren die Blasmusiker im Alter von 16 bis 75 Jahren, wie bei ihrem Konzert vor eineinhalb Jahren, einen unterhaltsamen Mix im Stil einer Radiosendung im „Haus der Begegnung“ (7. und 8. Mai). Weitere Auftritte, unter anderem auf Schützenfesten sowie bei Kirchenkonzerten in Albachten und St. Lamberti komplettieren die Saison.

In 2009 absolvierte die Bläservereinigung 84 Auftritte und 46 Proben, vermeldete die einstimmig bestätigte Ensemble-Chefin Arntraud Trentmann. Ebenfalls wiedergewählt wurden die zweite Kassiererin Doris Pällmann und Beisitzerin Sarah Terbrack.

Nachwuchsprobleme kennt das Ensemble - laut Voß Münsters einziges wirkliches Blasorchester - nicht. „Wir bekommen immer wieder Verstärkung durch junge Musiker“, freute sich die Sprecherin. „Unser Vorteil ist, wir spielen fast alles und für jeden Geschmack etwas!“

Dass der Auftritt der Bläservereinigung, die im nächsten Jahr 90-jähriges Bestehen feiert, beim Bürgerfrühschoppen des diesjährigen Albachtener Schützenfestes offenbar nicht vorgesehen ist, stößt bei einigen Mitgliedern auf Unmut. „Das ist so, als wenn Schalke nicht mehr im eigenen Stadion, sondern bei Borussia Dortmund spielen soll“, brachte es Manfred Rösmann auf den Punkt. Der Vorstand hofft deshalb, die St.-Hubertus-Schützen noch umstimmen zu können.

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