So., 18.09.2011

Albachten Drei Gemeindeteile - ein Fest

Von Sandra Peter

Münster-Albachten - Der Gedanke, die Gemeindemitglieder aus Albachten , Roxel und Bösensell an einem Ort zum Feiern zusammenzubringen, ist eigentlich nicht neu: Bereits seit zehn Jahren geistert die Idee durch die evangelische Gemeinde. Am Sonntag wurde sie endlich Wirklichkeit. Auf der Öku-Wiese feierten die Menschen aus allen drei Orten ihr erstes gemeinsames Gemeindefest.

Wenn eine Gemeinde dreigeteilt ist und ihre Mitglieder in drei verschiedenen Dörfern leben, bekommen nicht immer alle alles mit, zu Beispiel welche Aktivitäten es im Nachbarort gibt. Da soll das gemeinsame Fest Abhilfe schaffen. Dem Wunsch des Organisationsteams nach soll es demnächst alle zwei Jahre stattfinden und dabei helfen, dass die drei Teile enger zusammenrücken, sagte Presbyterin Nicole Schlögelhofer . Ein Fahrdienst war eingerichtet worden und sorgte dafür, dass auch tatsächlich alle das Fest besuchen konnten.

Heilfroh war das Presbyterium, dass es bei dem herbstlichen Wetter ein Zelt organisiert und die meisten Aktivitäten spontan dort hinein verlegt hatte. Am Vormittag begann das Fest mit einem Gottesdienst im Zelt, der von Superintendent Dr. Dieter Beese gehalten wurde. Für Gesang und Musik sorgten der Kirchenchor und die Bläservereinigung Albachten. Im Anschluss wurde das Buffet eröffnet, die Kinder konnten drinnen und draußen spielen und der Förderkreis sowie der Eine-Welt-Laden stellten sich vor. Später sorgte eine Dorf-Rallye durch Albachten für Kurzweil: Die Gruppen bekamen einen Fragebogen, Bibelzitate führten sie zu bestimmten Orten im Stadtteil.

Vor zwei Monaten erst haben die beiden Albachtener Kirchengemeinden ein gemeinsames ökumenisches Gemeindefest gefeiert, doch die Organisation gleich zweier Feste schreckte das Presbyterium nicht ab: „Natürlich ist es mit Aufwand verbunden - aber es gibt immer viele helfende Hände“, sagte Nicole Schlögelhofer. „Salate und Kuchen zum Beispiel werden uns von Gemeindemitgliedern gespendet. Das funktioniert sehr gut, und damit haben wir praktisch keine Arbeit.“

Einziger Wermutstropfen: „Schade, dass unsere Pfarrerin Susanne Kuckshoff bei unserem Fest nicht mehr dabei war“, findet Schlögelhofer. Vor einer Woche war die Pfarrerin - wie berichtet - in Richtung Ruhrgebiet verabschiedet worden.

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