So., 21.02.2016

Kontrastreiche Pop-Arrangements Tage wie diese in einer Gaststätte

„Tage wie diese“ in einer Albachtener Dorfkneipe: Mit einfallsreichen Sketchen garnierte das Gesangsensemble „Chor und More“ der Musikschule sein dynamisches Pop-Potpourri im „Haus der Begegnung“. .

„Tage wie diese“ in einer Albachtener Dorfkneipe: Mit einfallsreichen Sketchen garnierte das Gesangsensemble „Chor und More“ der Musikschule sein dynamisches Pop-Potpourri im „Haus der Begegnung“. . Foto: tu

Münster-Albachten - 

„Chore and more“ intonierte unter der Leitung von Halfrid Meyer-Hesse ein beachtliches Repertoire.

Von Thomas Usselmann

Seinem Namen machte das pfiffige Gesangsensemble der Musikschule alle Ehre: „Chor and More“ beeindruckte im „Haus der Begegnung“ mit kontrastreichen Pop-Arrangements, und das in vertraut-gemütlicher Dorfkneipen-Szenerie.

Nein, nicht nach den Sternen griffen die stimmsicheren Choristen, vielmehr überzeugte ihr bodenständiges Konzertmotto „Tage wie diese“.

Männer lärmen an der Theke, ein altertümliches Frauenquartett bestellt „Likörchen“, ein vom Liebesglück Verlassener beklagt sein Schicksal: Vor dieser augenzwinkernden Gaststätten-Kulisse, intonierte das Ensemble unter der Leitung von Halfrid Meyer-Hesse ein beachtliches Repertoire.

Das Damenquartett verlieh dem Sinatra-Hit „My Way“ weibliche Würze, Männerstimmen im Beatbox-Stil ließen den Ulksong „Domino“ der Kölner A-capella-Formation „Basta“ erklingen.

Immer wieder überraschte „Chor and More“ mit ausgeklügelten Arrangements und stilistischen Wechseln. Von geballter Dynamik zeugten der Red-Hot-Chili-Peppers-Hit „Under the Bridge“ ebenso wie „Soul Food to go“ von „Manhattan Transfer“. Wobei die abwechslungsreichen Choreografien den peppigen Darbietungen die Krone aufsetzten: Das Dorfkneipen-Flair mit teils getragenen Songs verwandelte sich zusehends in eine heiße Tanz-Arena, keinen Vokalisten hielt es mehr auf den Stühlen. Auch der Saal klatschte begeistert mit bei „Auf uns“ von Andreas Bourani, als das Ensemble nostalgisch dem verflossenen WM-Fieber huldigte. Eine Public-Viewing-Leinwand mit Fanfotos – Chormitglieder im Fußballtrikot – verstärkte den Wiedererkennungswert, zuvor ein Gesangsduett mit Mandy Homann und Klaus Gleditsch: „Halt Dich an mir fest“.

Zum krönenden Finale des 22-teiligen Pop-Potpourris inklusive Musical-Auszügen, deutschsprachigen Chansons, auch a cappella, durfte der Titelsong nicht fehlen. „Tage wie diese, erlebt in einer Albachtener Gaststätte“, brachte es der singende Wirt auf den Punkt. „Die aus dem Leben gegriffenen Szenen“, so Dirigent Meyer-Hesse, „haben sich die Chormitglieder selbst ausgedacht!“

Jeder leistete seinen Beitrag für die gelungene Performance, doch Notenständer suchte man vergeblich: Denn die emsigen Vokalisten, Hobby-Schauspieler und Bühnenbauer beherrschten sämtliche Titel auswendig. Für stimmige Begleitung sorgten Georg Homann (Keyboards), Roland Janßen (Bass) und Alexander Matthaei (Schlagzeug).

Leserkommentare

Google-Anzeigen

karriere.ms Anzeigen

Ihr Jobportal für unbefristete und befristete Stellenangebote aus dem Münsterland

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3822459?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F131%2F