Fr., 05.05.2017

Albachten-Ost „Eine Chance für Albachten“

So soll es demnächst in Albachten-Ost aussehen: die Illustration der Architektengemeinschaft vermittelt einen Eindruck davon, wie sich die Planer das Neubaugebiet vorstellen.

So soll es demnächst in Albachten-Ost aussehen: die Illustration der Architektengemeinschaft vermittelt einen Eindruck davon, wie sich die Planer das Neubaugebiet vorstellen. Foto: 3pass / rheinflügel severin

Münster-Albachten - 

Die Mitglieder der Bezirksvertretung Münster-West ließen sich über das geplante Neubaugebiet Albachten-Ost informieren. Die Planungen stießen weitgehend auf Zustimmung.

Von Thomas Schubert

Das geplante Baugebiet Albachten-Ost stößt in der Bezirkvertretung Münster-West auf weitgehende Zustimmung. „Ich freue mich, dass wir in Albachten weiteren Wohnraum bekommen“, hob Christdemokrat Christian Hinzmann bei der jüngsten Sitzung des Stadtbezirksparlaments hervor. Allerdings müsse auf dem Weg zur Realisierung des Baugebiets an der Planung noch einiges nachgebessert werden. Beispielsweise sei ein Entwässerungskonzept notwendig.

Als Vertreter des Stadtplanungsamts stellte Andreas Kurz den Bezirksvertretern den Siegerentwurf des städtebaulichen Wettbewerbs vor. Er wurde – wie berichtet – von der Architektengemeinschaft „3pass / rheinflügel servin“ (Köln / Düsseldorf) erarbeitet und soll Grundlage für die Verwirklichung von Albachten-Ost werden. Frühestens ab dem Jahr 2020 sollen auf dem etwa 15 Hektar großen Projektgelände angrenzend an die Weseler Straße, die Hohe Geist und den Tinnenbusch etwa 500 neue Wohnungen entstehen. Auch eine Kindertagesstätte und ein Festplatz sind dort geplant.

Wie Kurz den Politikern erläuterte, sollen pro Hektar zirka 55 Wohnungen gebaut werden. Das zur Verfügung stehende Areal müsse mit einer „qualifizierten Dichte“ bebaut werden. In ähnlicher Weise sei dies bereits am Albachtener Blomenkamp geschehen. Das Projektgelände sei für den vorgesehenen Wohnbau von Qualität. Es liege nah zum Albachtener Zentrum. Auch der Bahnhof, von dem man innerhalb weniger Minuten in die münstersche City gelangen könne, sei schnell zu erreichen.

Erschlossen werden soll das Neubaugebiet über die Weseler Straße und die Sendener Stiege. Die Anbindung an die Weseler Straße ist östlich des Concordia-Sportgeländes vorgesehen. Das dafür benötigte Gelände sei unlängst von der Stadt erworben worden, erläuterte der Fachmann vom Stadtplanungsamt. Wie Kurz darlegte, soll die Höhe der Neubauten in Albachten-Ost zwischen zwei und drei Geschossen variieren, sodass die Gebäude verträglich an die vorhandene Wohnbebauung anschließen.

Der Siegerentwurf des städtebaulichen Wettbewerbs sieht innerhalb des Plangebiets einen Verbund von Wohnhöfen vor. Auf diese Weise sollen kleine Quartiere für nachbarschaftliches Wohnen entstehen. Überschaubare Nachbarschaftsgruppen – das gefalle ihm sehr gut, zollte Peter Wolfgarten (CDU) den Architekten Lob. Das Neubaugebiet sei eine „Chance für Albachten“. Es werde den Ort „nach vorne bringen“.

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