Hubpoller am Rottkamp
Durchfahrsperre jetzt mit Pumpe

Münster-Albachten -

Die Aktion macht Sinn: Damit die automatische Durchfahrsperre, die den Schleichverkehr am Albachtener Rottkamp unterbindet, wird aufgerüstet. Sie soll betriebssicherer werden.

Donnerstag, 08.06.2017, 19:06 Uhr

Techniker ein Spezialfirma haben in den Schacht der versenkbaren Absperranlage am Rottkamp eine Pumpe eingebaut. Das soll die Betriebssicherheit erhöhen. Gerhard Bonn von der kommunalen Seniorenvertretung (r.). begrüßt die Aktion.
Techniker ein Spezialfirma haben in den Schacht der versenkbaren Absperranlage am Rottkamp eine Pumpe eingebaut. Das soll die Betriebssicherheit erhöhen. Gerhard Bonn von der kommunalen Seniorenvertretung (r.). begrüßt die Aktion.

Ausfälle gab es in den vergangenen Jahren immer wieder mal. Dann war der Hubpoller – sprich die Durchfahrsperre, die am Rottkamp unerwünschten Schleichverkehr verhindert – mitunter gleich für längere Zeit nicht funktionstüchtig. Das war in dieser Woche glücklicherweise nicht der Fall. Gleichwohl wurden im Auftrag der Stadt Arbeiten am Poller vorgenommen. „Rein vorbeugend“, wie Andreas Groot-Körmelink vom Tiefbauamt betont.

Mitte 2009 war der Hubpoller in der unmittelbaren Nachbarschaft des Awo-Seniorenzentrums, des Spielplatzes am Wierling und des Claudius-Kindergartens in die Fahrbahn des Rottkamps eingebaut worden. Die versenkbare automatische Durchfahrsperre wurde – wie berichtet – installiert, um dem überbordenden Durchgangsverkehr zwischen Dülmener Straße und Osthofviertel wirkungsvoll Einhalt zu gebieten.

Dass der Poller zum Leidwesen etlicher Anwohner ab und an mal seinen Dienst einstellte, hatte laut Andreas Groot-Körmelink zum Teil auch mit Niederschlägen zu tun. Bei Starkregen drang Wasser in den Schacht des Sperrpfostens ein und brachte diesen zum Streiken. Das sei diesmal aber nicht Fall gewesen, versichert der Experte vom Tiefbauamt. Gleichwohl habe die Stadt Servicetechniker einer Spezialfirma damit beauftragt, erstmals eine Pumpe in den Hubpollerschacht einzubauen. Diese soll sich ansammelndes Wasser aus der Sperranlage heraus- und deren Funktion möglichst zuverlässig aufrecht erhalten.

Es habe sich um eine vorbeugende Maßnahme gehandelt. Der Hubpoller sei funktionstüchtig gewesen. Der Einbau der Pumpe werde die Betriebssicherheit erhöhen, unterstreicht Groot-Körmelink: „Es soll eine dauerhaft gute Lösung geben.“

Ein Bild von den Arbeiten am automatischen Absperrpfosten machte sich Dr. Gerhard Bonn. Das Mitglied der kommunalen Seniorenvertretung war voll des Lobes für die Aktion. Des Öfteren waren ihm – immer dann, wenn die Anlage ausgefallen war – Beschwerden von Senioren und Anwohnern zu Ohren gekommen, die sich über unzulässigen Schleichverkehr im Bereich des Rottkamps und des Wierlings ärgerten. Es sei sogar vorgekommen, dass ältere Mitbürger von Autofahrern beim Spazierengehen regelrecht bedrängt worden seien. Vor diesem Hintergrund sei es wichtig, dass der Hubpoller dauerhaft in Schuss gehalten werde.

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