„Albachtener Gespräche“
Märchenhafte Pracht und bittere Armut

Münster-Albachten -

Auf eine faszinierende Reise nach Indien wurden die Zuhörer bei der jüngsten Ausgabe der „Albachtener Gespräche“ entführt. Jürgen Lenz berichtete von seinem großen Abenteuer.

Freitag, 19.01.2018, 20:01 Uhr

Entführte seine Zuhörer nach Indien: Jürgen Lenz.
Entführte seine Zuhörer nach Indien: Jürgen Lenz. Foto: ann

Als Jürgen Lenz sich vor sechs Jahren entschloss, für zehn Wochen nach Indien zu fahren, wollte seine Partnerin ihn nicht begleiten. „Zu warm, zu arm, zu unhygienisch“ so ihr Urteil. „Das stimmt“, bekannte Jürgen Lenz, als er bei den „Albachtener Gesprächen“ über dieses große Abenteuer berichtete. Dennoch bereut er keinen Tag dieser Reise.

In der familiären Atmosphäre des Sportlerheims war es ein wenig so, als würde ein Freund erzählen. Jahreszahlen, Statistiken, Wirtschaftsdaten oder angelesene Informationen gab es nicht, stattdessen viele Bilder und einen aufschlussreichen und außergewöhnlichen Bericht. Der erfahrene Weltenbummler wollte nicht mit einem Touristenprogramm den Subkontinent bereisen, sondern plante seinen Trip ganz individuell. Der Inder Anil war sein Reisebegleiter, der ihm viele besondere Begegnungen ermöglichte. Er war aber auch selbst – aus Rajasthan kommend – als Sprachunkundiger ein Fremder im Süden des Landes.

Ein mitreißender Vortrag über märchenhafte Pracht und kaum vorstellbare Armut einer uns sehr fremden Kultur bestimmte den Gesprächsabend.

Zum Thema

Das nächste „Albachtener Gespräch“ findet am 1. März statt. Dann geht es ums Thema „Denkmäler in Albachten“.

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