Musikschule Albachten
Rita Dondrup bleibt Vize-Vorsitzende

Münster-Albachten -

Das Betriebsklima in der Albachtener Musikschule ist gut: Vor diesem Hintergrund verwunderte es nicht, dass die Wahlen bei der Generalversammlung schnell und einstimmig über die Bühne gingen.

Donnerstag, 22.02.2018, 20:02 Uhr

„Mit Musik geht alles besser“, meinen Manfred Rösmann (vorne) sowie die Vorstandsmitglieder (v.l. Ursula Richard (stellvertretende Schulleiterin), Heike Dilling-Vornweg, Lothar Esser, Christoph Wiedemann (Beisitzer).
„Mit Musik geht alles besser“, meinen Manfred Rösmann (vorne) sowie die Vorstandsmitglieder (v.l. Ursula Richard (stellvertretende Schulleiterin), Heike Dilling-Vornweg, Lothar Esser, Christoph Wiedemann (Beisitzer). Foto: ann

Die Albachtener Musikschule setzt auf Kontinuität: Bei der Generalversammlung am Mittwochabend im Ballettsaal in der Ludgerusschule wurde die zweite Vorsitzende Rita Dondrup in Abwesenheit einstimmig im Amt bestätigt.

Seit acht Jahren hat Rita Dondrup den Vizeposten im Musikschule-Führungsteam inne. Dem Vorstandsteam gehört sie sogar schon seit 17 Jahren an. Manfred Rösmann lobte ihr Wirken für den Verein. Sie engagiere sich intensiv für die Weiterentwicklung der Musikschule und für deren Schüler, betonte der erste Vorsitzende.

Die Generalversammlung der Musikschule Albachten unterscheidet sich von anderen Versammlungen. Vor der Tagesordnung werden die Mitglieder mit einer musikalischen Einstimmung begrüßt. Dazu passte auch der Titel: Das „Terzetto scolastico“ – das „Schülertrio“ – von Franz Anton Hoffmeister wurde von drei erwachsenen Schülerinnen einer Streicherklasse, Kirsten Juta (Violine), Brigitte Gurk (Bratsche) und Viola Malja (Cello), gespielt. Der Andrang zur Versammlung hielt sich in Grenzen. Doch das sorgte Manfred Rösmann nicht: „Die Menschen kommen eben viel lieber zu unseren Konzerten!“

Das Protokoll der Versammlung, verlesen von Musikschulleiter Lothar Esser , lautete in Kurzfassung: „Es war viel los im 875. Jubiläumsjahr in Albachten.“ Die hervorragenden musikalischen und gestalterischen Leistungen aller Beteiligten – besonders bei der Feier des Ortsjubiläums am 6. und 7. Juli sowie beim Weihnachtskonzert am 17. Dezember – wurden hervorgehoben.

In anschaulichen Diagrammen zeigte Manfred Rösmann die finanzielle Struktur des Vereins. Zu rund zwei Dritteln setzt sich der Etat aus Unterrichtsgebühren und nur zu einem Drittel aus Zuschüssen der Stadt zusammen. Der Zuschuss des Landes sowie Spenden sind marginal. Der Verein Musikschule Albachten ist auf derzeit 722 Schüler angewachsen. „Der Elternanteil steigt, der Zuschuss bleibt konstant. Auf Dauer wird das schwierig“, sagte Rösmann.

Die Kassenführung wurde für untadelig befunden, die derzeitige Kassenlage ist ausgeglichen. Neben Klarinetten, Notenpulten und Instrumentenreparaturen machten diverse Notensätze für die Chöre und Bläsergruppen größere Posten aus. Derzeit sind 26 Lehrkräfte an der Schule beschäftigt. Rösmann lobte das gute Betriebsklima – kein Wunder somit, dass sich die Wahl der Vize-Vorsitzenden, der Beisitzerin Heike Dilling-Vornweg und der Rechnungsprüferin Natascha Ruppel schnell und einstimmig vollzog.

Lothar Esser kündigte ein vielversprechendes Programm fürs Jahr 2018 an: Bereits vom 5. bis 9. März findet die Vorspielwoche statt. Zu deren Abschlusskonzert wird am 11. März eingeladen. Ein Konzert mit Solisten sowie dem Gesangsensemble „Chor and More“ soll am 1. Juli im „Haus der Begegnung“ über die Bühne gehen. Und eine Veranstaltung mit dem Titel „Musik und Picknick im Park“ soll erstmalig im Bürgerpark Freundes- und Familienrunden während eines Picknicks unterhalten.

Darüber hinaus wird es vom 26. bis 30. September eine gemeinsame Vokalnacht mit Gästen aus Rjasan in Münster geben, und im Oktober ist ein „Poesie-Konzert“ mit Franz Wittkamp geplant.

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