LWL-Expertin Dorothee Boesler über Denkmalschutz
In „dritter Haut“ wohlfühlen

Münster-Albachten -

„Wir haben viele interessante Menschen in Albachten“, meinte Holger Wigger, der einen davon im Concordia-Vereinsheim begrüßte. Nämlich Dr. Dorothee Boesler, die Leiterin des Referats Städtebau und Landschaftskultur beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Die Fachfrau wählte als Thema der neuesten „Albachtener Gespräche“ den Denkmalschutz, der im Stadtteil sehr präsent ist.

Freitag, 02.03.2018, 21:03 Uhr

Holger Wigger (Mitte) und Ferdinand Lenfers (r.) begrüßten Dr. Dorothee Boesler bei den „Albachtener Gesprächen“.
Holger Wigger (Mitte) und Ferdinand Lenfers (r.) begrüßten Dr. Dorothee Boesler bei den „Albachtener Gesprächen“. Foto: sn

Boesler ist Jung-Albachtenerin, seit Januar 2015 wohnt sie dort. Und wie könnte es anders sein, natürlich in einem denkmalgeschütztem Haus. Es stamme aus den 60er-Jahren, erklärte Boesler, die Architekten hätten dort verschiedene „Strömungen der Zeit“ baulich verwirklicht. Unter Denkmalschutz stehen in Albachten nicht nur Wohnhäuser, sondern auch etwa die Ludgeruskirche oder die Mühle. „Die Albachtener sind stolz auf ihre Denkmäler“, sagte die Expertin.

Die bauliche Umgebung sei so etwas wie eine „dritte Haut“, in ihr fühle man sich entweder wohl oder unwohl. Der Denkmalschutz wiederum habe sehr wichtige Aufgaben, etwa bei der Quartiersentwicklung. Denkmalgeschützte Gebäude unterlägen zudem oft einer Wertsteigerung.

Immer wieder würden Gebäude denkmalgeschützt, Grundlage sei dafür das 1980 in Kraft getretene Denkmalschutzgesetz. „Das ist ein fortlaufender Prozess“, meinte die erfahrene Verwaltungsfrau.

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