Hengstschau in Albachten
Spannender Tag mit edlen Pferden

Münster-Albachten -

Ein spannender Tag für die Freunde rassiger Vierbeiner: Auf der Reitanlage am Oberort hatte die Zuchtstation Holkenbrink zur großen Hengstschau eingeladen. Das Interesse war groß.

Montag, 12.03.2018, 19:03 Uhr

„Da Vinci Code“ (l.) überzeugte durch seine Vielfältigkeit: Sowohl beim Springen als auch in der Dressur machte der Hengst der Station Holkenbrink eine gute Figur. Kein Wunder, dass sich Besitzer Wilhelm Holkenbrink (2.v.r.) sichtlich freute.
„Da Vinci Code“ (l.) überzeugte durch seine Vielfältigkeit: Sowohl beim Springen als auch in der Dressur machte der Hengst der Station Holkenbrink eine gute Figur. Kein Wunder, dass sich Besitzer Wilhelm Holkenbrink (2.v.r.) sichtlich freute.

Katja Temp hat allen Grund zur Freude. „Das ist schön“, meint sie. Bei der Hengstschau der Hengststation Holkenbrink wurde sie als Züchterin ausgezeichnet. Grund war ihr Hengst „Van Primero“, der „gekört“ ist. Ein Fachbegriff: Der fuchsfarbene „Van Primero“ wird zur Zucht eingesetzt. In seinem Stammbaum tauchen zahlreiche bekannte Vorfahren wie der Erfolgshengst „Sandro Hit“ auf.

Die Züchterin aus Oyten bei Bremen kam eigens nach Albachten und hielt stolz die Urkunde in der Hand. Bei der diesjährigen Hengstschau auf der Reitanlage Holkenbrink, die überregional bekannt und beachtet ist, standen etliche Vierbeiner wie der von Katja Temp im Mittelpunkt.

„Van Primero“, den Experten als „rittig“ und „völlig unerschrocken“ bezeichnen, hat natürlich arge Konkurrenz unter seinen Artgenossen. Da ist etwa der elegante „Fashion in Black“, der Siegerhengst der Westfälischen Hauptkörung 2017, die in Münster-Handorf stattfand. Stationsleiter Wilhelm Holkenbrink ist der stolze Besitzer: „Viele wollen ihn einmal unter dem Sattel sehen“, so Holkenbrink. Der prämierte Rapphengst wurde erstmals der interessierten Öffentlichkeit präsentiert.

Überhaupt: Die Ränge waren voll bei der Hengstschau. „Wir haben sehr viele Zuschauer, damit sind wir sehr zufrieden“, so der Albachtener Züchter. Elf Hengste waren zu sehen, mit deren Nachkommen waren es 27 Pferde, die an diesem Tag präsentiert wurden. Jedes einzelne hat seinen eigenen Charakter und ganz eigene Stärken, die sich bei der Zucht vererben.

Die Pferde bei der Hengstschau punkteten durch unerwartete Vielfalt. Da war etwa „Da Vinci Code“, der sich trotz dressurbetonter Abstammung auch unter dem Springsattel empfahl. Ein vielseitiges Talent mit viel Potenzial für Sport und Zucht. Das spricht Züchter an. Denn in Albachten suchten sie die Hengste für ihre Stuten. Möglichst leistungsfähig soll der Nachwuchs sein, dafür werden auch schon mal erkleckliche Beträge aufgewendet.

Die Pferde-Show überzeugte mit einer Atmosphäre, die jeden Vierbeiner-Fan einfach dahinschmelzen ließ. „Was für Tiere!“, meinte eine Züchterin begeistert, eine nicht seltene Reaktion an diesem Sonntagnachmittag in der Reithalle.

Ein besonderes Highlight war der Auftritt von Olympiasiegerin Ingrid Klimke. Sie hatte „Franziskus“ gesattelt und zeigte mit dem imposanten Vierbeiner Lektionen der schweren Klasse. „Franziskus“ zeigte sich von seiner besten Seite und überzeugte besonders mit spektakulären Trabverstärkungen. Ein spannender Tag auf der Reitanlage Holkenbrink mit edlen Vier- und begeisterten Zweibeinern.

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