Do., 07.01.2016

Ende des Jahres beginnt der Innenausbau des neuen GAD-Rechenzentrums „Wir sind voll im Plan“

„Es bleibt bei dieser Höhe“, erläutert die GAD auf Anfrage. Auf das Dach kommen aber noch Aufbauten wie zum Beispiel Schornsteine für Notstromaggregate.

„Es bleibt bei dieser Höhe“, erläutert die GAD auf Anfrage. Auf das Dach kommen aber noch Aufbauten wie zum Beispiel Schornsteine für Notstromaggregate. Foto: Norbert Piontek

Münster-Amelsbüren - 

Für den Neubau des GAD-Rechenzentrums an der Wiedaustraße wurde damals eigens der Bebauungsplan geändert. Acht Meter höher als normal darf gebaut werden – das klingt enorm. Mit Blick auf den aktuellen Baufortschritt stellt sich die Frage: Was kommt da noch? Zumindest keine weiteren Etagen mehr.

Von Markus Lütkemeyer

Zum Beispiel sei es wegen den maximal möglichen Leitungslängen zwingend erforderlich, die technischen Nebenanlagen des eigentlichen Rechenkerns in bis zu drei Geschossen um diesen herum anzuordnen. „Grundsätzlich bleibt es jetzt aber bei dieser Höhe“, erläutert das Unternehmen auf Anfrage. Ganze Etagen kommen also nicht mehr hinzu. Oben auf dem Dach werden allerdings noch technische Aufbauten wie zum Beispiel Kühlaggregate und Schornsteine für die Diesel-Notstromaggregate installiert.

Wann wird die Anlage fertig gestellt? „Wir sind voll im Plan“, berichtet eine Pressesprecherin des Unternehmens, „und aus der entsprechenden Abteilung habe ich durchaus leisen Stolz vernommen.“ Zwischen Mitte und Ende des Jahres sei das Gebäude fertig, inklusive aller Außenanlagen, „bis auf den letzten Baum“. Im Winter beginnt, dann unabhängig von der Witterung, der Innenausbau. Im Wesentlichen ist damit der Aufbau der Serverräume gemeint, viel Bürofläche gebe es nicht, „das wird in erster Linie ein Rechenzentrum“, heißt es. Bei der technischen Erweiterung mit einer Fläche von rund 10 000 Quadratmetern stellt die GAD nach eigenen Angaben höchste Sicherheitsansprüche. Mehr Details zum Innenausbau könne man daher nicht preisgeben.

Das Unternehmen investiert rund 60 Millionen Euro, hieß es beim Spatenstich im Sommer vergangenen Jahres. Die technische Erweiterung der Anlagen sei rechtzeitig einsatzbereit für den Start eines neuen gemeinsamen Bankenverfahren der ab Juli 2015 rechtskräftigen „Fiducia & GAD IT AG“.

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