Breitband-Initiative in Amelsbüren
Mehr schnelles Internet

Münster-Amelsbüren -

In der Amelsbürener Vereinswelt ist man sich einig, dass jetzt eine Initiative für das schnelle Internet von morgen gestartet werden muss. Ansonsten könnte es sein, dass man eines Tages abgehängt werde.

Samstag, 02.06.2018, 12:00 Uhr

Dirk Brameier, Lisa Eymann und Ludger Suttarp (v.l.) fordern die Amelsbürener dazu auf, jetzt ihr Interesse an einem Breitband-Ausbau in Amelsbüren zu bekunden.
Dirk Brameier, Lisa Eymann und Ludger Suttarp (v.l.) fordern die Amelsbürener dazu auf, jetzt ihr Interesse an einem Breitband-Ausbau in Amelsbüren zu bekunden. Foto: gro

Jetzt bloß nicht den Anschluss verlieren. Im Internet geht das schneller als gedacht. Deshalb startet im Davertdorf eine Initiative zum Ausbau des schnellen Internets, die von allen Vereinen im Ort unterstützt wird. Ziel ist die flächendeckende Versorgung mit Glasfaser.

Die Initiative ist in der Amelsbürener Zukunftswerkstatt entstanden und wird vom Gewerbe- und Handwerkerverein unter Leitung von Lisa Eymann sowie der Runde aller Amelsbürener Vereine getragen, die von Ludger Suttarp ins Leben gerufen wurde.

Sie alle sind überzeugt, dass sich die Amelsbürener bereits jetzt darum kümmern müssen, damit sie auch in Zukunft ein schnelles Internet haben. Die ersten Schritte sind ganz einfach, erklärt IT-Fachmann Dirk Brameier. Es genüge eine Mail mit den drei Worten „Ich bin interessiert“ an die Mailadresse „jetzt@breitband-amelsbueren.de“

Wenn mehrere 100 Amelsbürener ihr Interesse bekunden, werden sich verschiedene Provider melden, im Davertdorf und den Außenbereichen Glasfaserkabel zu verlegen. Die Initiative plant eine erste Infoveranstaltung unmittelbar nach den Sommerferien. „Wo sich die Bürger rühren, passiert am ehesten etwas“, weiß Brameier aus Erfahrung. „Wir brauchen Bürger, die mitmachen und ihr Interesse bekunden. Damit ist noch kein Vertrag unterschrieben“, versichert er.

Die Stadtwerke Münster forcieren bekanntlich den Glasfaser-Ausbau. Sie wollen im zweiten Halbjahr im kreuz- und Hansaviertel beginnen und sich vom Innenstadtbereich nach außen vorarbeiten. Nur wann wäre Amelsbüren an der Reihe?

„Es geht um unseren Ort und die Immobilien“, bekräftigt Lisa Eymann. „Wir dürfen uns nicht abhängen lassen, weder im Ortskern noch in den Bauerschaften.“ Nachbarorte wie Lüdinghausen, Senden, Ottmarsbocholt, Davensberg, Ascheberg werden derzeit mit Glasfaser erschlossen.

 

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