Bauarbeiten für die neue Reitanlage an der Thierstraße
Die ersten Rohbauten stehen

Münster-Amelsbüren -

„Wenn der Zeitplan nicht durch die Hitzewelle zurückgeworfen wird, können wir rechtzeitig umziehen“, berichtet Eckhard Rehbein, der Geschäftsführer des Reit- und Fahrvereins 1876 Amelsbüren.

Dienstag, 31.07.2018, 19:00 Uhr

Aus der Luft ist der Baufortschritt gut zu erkennen, zwei Ställe stehen bereits. In den kommenden Tagen beginnen die Dacharbeiten. Die drei großen weißen Flächen sind die Reitplätze – links der Dressurplatz, in der Mitte der Abreitplatz und die größte Fläche ist für das Springreiten vorgesehen.
Aus der Luft ist der Baufortschritt gut zu erkennen, zwei Ställe stehen bereits. In den kommenden Tagen beginnen die Dacharbeiten. Die drei großen weißen Flächen sind die Reitplätze – links der Dressurplatz, in der Mitte der Abreitplatz und die größte Fläche ist für das Springreiten vorgesehen. Foto: Norbert Piontek

Die Fortschritte beim Bau der neue Reitanlage an der Thierstraße sind jedenfalls nicht zu übersehen. Verzögerungen kann sich der Verein allerdings auch kaum erlauben. „Wir haben eine Frist, die wir zwingend einhalten müssen“, erinnert Rehbein an den geplanten Abriss der bestehenden Anlage am Dornbusch. Selbst wenn alles glatt geht, müssen die Pferde zunächst auf einer Baustelle wohnen. Deswegen werden die Ställe auch als erstes errichtet: Die Rohbauten für beide Hallen stehen. In den kommenden Tagen kann damit gerechnet werden, dass die Dächer eingedeckt werden.

Die Dachflächen werden später an den Betreiber einer Photovoltaik-Anlage verpachtet. Warum stellt der Reitverein die Solarpaneele nicht selbst auf? „Auf diese Weise tragen wir keine Belastungen und der Pächter muss dafür sorgen, dass der Strom ins Netz eingespeist wird“, erläuter Rehbein. Der Verein erhofft sich außerdem einen weiteren Synergieeffekt – bei der Dämmung. Die Aufbauten isolieren das Dach zusätzlich zur bestehenden Isolierung.

Bereits in Umrissen erkennbar ist die so genannte Bergehalle. In diesem Gebäude werden später Heu und Stroh trocken gelagert. Angeschlossen ist eine Voltigierhalle. Zwei Hallen fehlen bisher fast komplett: Eine Reithalle in den Ausmaßen 20 mal 40 Metern und eine zweite, größere Reithalle mit einer Fläche von 20 mal 60 Metern. Bereits eingesät wurden der Dressur-, der Abreitplatz und die Fläche für das Springreiten. Ob die Saat trotz Dürre aufgeht? „Womöglich müssen wir nachsäen“, so Rehbein.

Insgesamt werden an der Thierstraße rund 2,96 Millionen Euro investiert. Die NRW-Bank finanziert knapp über die Hälfte der Summe. Der ersten Spatenstich war im vergangenen März.

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