Sa., 06.02.2016

Kleiderkammer am Hohen Ufer Container schweben ein

Freitag morgen, kurz vor 11 Uhr: Die neuen Container sind neben der Kleiderkammer aufgebaut und werden in Kürze mehr Raum für die Kleidungsstücke bieten.

Freitag morgen, kurz vor 11 Uhr: Die neuen Container sind neben der Kleiderkammer aufgebaut und werden in Kürze mehr Raum für die Kleidungsstücke bieten. Foto: na

Angelmodde - 

Und dann ging alles auf einmal ganz schnell: Die Kleiderkammer am Hohen Ufer verfügt jetzt über mehr Platz für ihre Menge an Kleidungsstücken.

Von Martina Schönwälder

Und dann ging alles auf einmal ganz schnell. „Am Donnerstagmorgen kam der Anruf, dass am Freitagmorgen die Container kommen“, berichtete Ursula Hüwel vor Ort von der sehr kurzfristigen angekündigten Anlieferung der beiden Container, die die Platznot in der Kleiderkammer am Hohen Ufer lindern sollen. Und Ursula Hüwel, die gemeinsam mit Anneliese Hoffmann das 20-köpfige Team der Kleiderkammer leitet, war dann Zeugin, wie die grauen Container mittels eines großen Kranes einschwebten und innerhalb von nur drei Stunden fix und fertig montiert waren. Nur für Wasser und Strom muss am Montag noch gesorgt werden.

Es ist fast exakt genau ein Jahr her, dass Ursula Hüwel begann, sich für eine Erweiterung der Kleiderkammer einzusetzen. Nachdem sie sich dafür entschieden hatte, dass Container mit insgesamt rund 40 Quadratmeter notwendig seien, sei sie auf eigene Faust losgefahren, habe Angebote eingeholt, um erst einmal eine Vorstellung von den Kosten zu bekommen.

Bei den Trägern der Kleiderkammer, der katholischen Kirchengemeinde St. Nikolaus Münster und der evangelischen Friedenskirchengemeinde, fand das Vorhaben die notwendige Unterstützung. Speziell Diakon Markus Damwerth und Pfarrer Hartmut Haverkamp schalteten sich in den weiteren Fortgang ein. Und waren, wie Markus Damwerth erklärte, auch sehr überrascht von der kurzfristigen Ankündigung. Eine Vorbereitungszeit habe es da natürlich kaum gegeben. Nichtsdestotrotz ist man auch von Seiten der Träger froh, dass die großen Mengen an Kleidungsstücken in Zukunft mehr Platz haben.

Obwohl es sich doch nur um zwei Container handele, habe es ihrer Meinung nach reichlich gedauert, bis die Baugenehmigung durch gewesen sei, sagt Ursula Hüwel, die ausdrücklich betont, dass die Finanzierung der rund 20 000 Euro teuren Container so gut wie ausschließlich aus Spendengeldern geschehen sei. Die Spendenbereitschaft sei recht groß gewesen. Und auch bei Oberbürgermeister Markus Lewe, selbst Angelmodder, fand die Kleiderkammer Unterstützung. Er habe sich an entsprechenden Stellen dafür stark gemacht, doch zur Finanzierung der Container beizutragen.

Bevor im Container die Regale eingeräumt werden können, soll noch eine kleine Baumaßnahme erfolgen. Eine Wand im Eingangsbereich wird durchgebrochen. „Dadurch soll die Enge, die wegen der vielen Leute dort oft herrscht, ein wenig abgemildert werden“, erklärt Ursula Hüwel.

Aufgrund dieser Bauarbeiten ist die Kleiderkammer ab dem 8. Februar (Rosenmontag) bis einschließlich 20. Februar (Samstag) geschlossen sei. Geöffnet ist sie wieder ab dem 22. Februar (Montag).

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