Kinder und Eltern wünschen sich die Herrichtung des Spielplatzes an der Ostpreußenstraße
Hoffnung auf grünes Licht

Münster-Angelmodde -

So richtig zum Feiern ist den Anwohnern an der Ostpreußenstraße immer noch nicht zumute. Gerade haben sie einen Stand mit Kinderpunsch und Glühwein in einer der Garagen aufgebaut, die direkt neben dem früheren Spielplatz der Briten liegt, die bekanntlich aus dem Stadtteil abgezogen wurden.

Montag, 11.12.2017, 00:12 Uhr

Eltern und Kinder hoffen, dass es nun grünes Licht für die Bebauung des Spielplatzes an der Ostpreußenstraße seitens des Rates der Stadt Münster gibt.
Eltern und Kinder hoffen, dass es nun grünes Licht für die Bebauung des Spielplatzes an der Ostpreußenstraße seitens des Rates der Stadt Münster gibt. Foto: hk

Statt in der Garage oder auf der Straße hätten die Familien mit ihren etwa 50 Kindern lieber auf der 2600 Quadratmeter großen Fläche gefeiert, die im Vorentwurf des Bebauungsplanes als Standort für einen Kinderspielplatz eingezeichnet ist und immer noch in den Händen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) liegt.

Bereits 2013 habe sich eine Tagesmutter um die Wiederbelebung des Spielplatzes an der Ostpreußenstraße bemüht. Zumal das Gebiet rund um die Pommernstraße ausdrücklich für junge Familien vorgesehen war, und diese auch in die ehemaligen Britenhäuser eingezogen sind. „Wir haben hier eine gute Nachbarschaft und eine gute multikulturelle Durchmischung“, sagte Cornelia Bee­king von der Spielplatzinitiative. Doch bis heute ist das Spielplatz-Projekt nicht realisiert.

Statt dessen müssten die Kinder bislang auf den Spielplatz am Frankenweg aus-weichen, wenn sie nicht auf der Straße spielen wollten. Und die sei trotz Tempo 30 nicht ganz ungefährlich. Die Folge: Der Spielplatz am Frankenweg sei überüberlegt.

Doch es gibt Hoffnung. Mittlerweile ist es sicher, dass die Stadt Münster den ehemaligen eingezäunten Spielplatz – die Geräte wurden nach Abzug der Briten aus Haftungsgründen abgebaut – Anfang 2018 erwerben wird. Nun scheint der Weg frei zu sein für weitere Pläne, diesen Platz wieder neu zu gestalten. Den Antrag hatte Cornelia Beeking nach § 24 der Gemeindeordnung gestellt, woraufhin eine Ortsbegehung im Sommer erfolgte.

Für die Haushalte 2018 und 2019 sind 130 000 Euro für die Gestaltung der Grünfläche vorgesehen. Hier wünschen sich die Bewohner nicht nur eine Spielfläche für die vornehmlich fünf- bis sechsjährigen Kinder, sondern auch Ruheplätze für die Eltern als Treffpunkt. Dann könnten sie statt auf der Straße ihre Nachbarschaft auf der Grünfläche pflegen.

Nun sind die Politiker gefragt, die in der Ratssitzung am Mittwoch (13. Dezember) über die Vorlage entscheiden werden. „Hoffentlich positiv“, so die Kinder und Eltern.

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