Willkommensgruß für 27 neue Frauen bei der kfd St. Agatha
Ein Viertel mehr Mitglieder

Münster-Angelmodde -

Dass die kfd nach wie vor attraktiv ist, bewies die rege Teilnahme von Frauen an der Jahreshauptversammlung der kfd St. Agatha in der Alten Schule. Vor allem die jungen kfd-Frauen brachten neuen Schwung in die Gemeinschaft. Sie haben einen hohen Anteil am rasanten Mitgliederzuwachs des vergangenen Jahres.

Dienstag, 27.02.2018, 00:02 Uhr

Gut besucht war die Mitgliederversammlung der Angelmodder kfd-Frauen.
Gut besucht war die Mitgliederversammlung der Angelmodder kfd-Frauen. Foto: hk

Die kfd St. Agatha konnte 27 neue Frauen in ihren Reihen begrüßen und zählt nun aktuell 127 Mitglieder. Die neuen Frauen wurden mit einer kfd-farbenen Primel in Rosa-Orange als Willkommensgruß bedacht.

Viele Aktivitäten stehen auf dem Halbjahresprogramm. So stehe, wie Teamsprecherin Susanne Lisowski berichtete, im März der Besuch der Hafenkäserei an, im April treffen sich die jungen kfd-Frauen zum Spielplatz-Picknick, im Mai werden sie die Rohlmann-Kräutergärtnerei besuchen. Für Zugezogene wird im Juni eine Dorfführung angeboten.

Nach dem Kassenbericht von Annemarie Rettig wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Teamsprecherin Conny Stockel appellierte noch einmal an die Mitglieder, Übernachtungen zum Katholikentag anzubieten. Gleichzeitig werden Helfer für den Frühstücksdienst an der Ida- und Nikolaischule für die 240 Gäste gesucht.

Während des viertägigen Katholikentages vom 9. bis 13. Mai wird es 1 200 Veranstaltungen geben, wobei lediglich drei Prozent weiblich geprägt sind. Um den Katholikentag nicht einfach verhallen zu lassen, planen die Angelmodder 2019 eine große Sternwallfahrt zum Thema Frieden.

Gastrednerin war Judith Everding vom Diözesanleitungsteam Münster, die die Struktur der kfd erläuterte. Sie unterstrich, wie wichtig die Ortsgruppen sind. „Wir möchten, dass es von unten funktioniert und die Lebendigkeit vor Ort erhalten bleibt“, sagte sie. So hätten die 32 Ortsgruppen großes Gewicht im Bistum Münster mit seinen insgesamt 104 000 Mitgliedern.

Erinnert wurde an den „Equal Pay Day“, der am 18. März stattfindet – dem Tag, an dem die Frauen das verdient haben, was Männer bereits im Dezember des Vorjahres erreichten. „Warum erhält ein Bauarbeiter eine Schmutzzulage, eine Altenpflegerin nicht?“, war ein Beispiel aus den Anregungskarten, die an dem Abend verteilt wurden.

Im Kalender steht auch der Gottesdienst zum Thema „Diakonat der Frau“ in der Petrikirche am 28. April. Die kfd-Frauen treffen sich am 11. April zum Gesprächsabend „Gemeinsame Wurzeln des Glaubens“, am 28. Mai zur Radtour und am 25. Juni zur Mittsommernachtsfeier im Pfarrgarten.

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