Jahresempfang der CDU Angelmodde
Eine S-Bahn für den Südost-Strang

Münster-Angelmodde -

Zwei Themen bestimmten den Jahresempfang der CDU-Ortsunion Angelmodde: Die Zentrale Unterbringungseinrichtung für Asylbewerber des Landes NRW in die York-Kaserne und die Aktivierung der Westfälischen Landeseisenbahn (WLE).

Sonntag, 18.03.2018, 20:03 Uhr

Regierungspräsidentin Dorothee Feller und Oberbürgermeister Markus Lewe waren die Gastredner beim Jahresempfang der CDU-Ortsunion. Auf dem Foto zu sehen (v.l.) Magdalena Fuest-Wenner, Heinz-Georg Buddenbäumer, Franz-Josef Ruwe, OB Markus Lewe, Peter Arndt, Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Alf-Rüdiger Kassenbrock, Dr. Margit Lass, Dr. Stefan Nacke (MdL) und Christoph Damwerth.
Regierungspräsidentin Dorothee Feller und Oberbürgermeister Markus Lewe waren die Gastredner beim Jahresempfang der CDU-Ortsunion. Auf dem Foto zu sehen (v.l.) Magdalena Fuest-Wenner, Heinz-Georg Buddenbäumer, Franz-Josef Ruwe, OB Markus Lewe, Peter Arndt, Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Alf-Rüdiger Kassenbrock, Dr. Margit Lass, Dr. Stefan Nacke (MdL) und Christoph Damwerth. Foto: hk

Die Zentrale Unterbringungseinrichtung für Asylbewerber des Landes NRW in die York-Kaserne und die Aktivierung der Westfälischen Landeseisenbahn (WLE) waren die vorherrschenden Themen auf dem Jahresempfang der CDU-Ortsunion im Pfarrheim St. Bernhard.

Dass nun nach der Ablehnung der Zentralen Ausländerbehörde durch die SPD, der Grünen und Linken im rat der Stadt Münster diese Einrichtung nun in Coesfeld installiert werde und künftig Münsters Asylbewerber abschieben werden, untergrabe die Funktion des Oberzentrums Münster. „Schlimmer geht’s nimmer“, warnte Oberbürgermeister Markus Lewe vor einer Erosion der oberzentralen Funktion Münsters.

In Düsseldorf verstehe es keiner, dass Münster sich gegen die Ansiedlung der Zentralen Ausländerbehörde gesperrt habe. Wäre sie nach Münster gekommen, hätte die jetzige Ersteinrichtung geschlossen werden können, betonte Regierungspräsidentin Dorothee Feller.

Das Land, das die Kasernen von der Bima gepachtet habe und daher wirtschaftlich arbeiten müsse, sei nun bereit, den Standort der York-Kaserne zu räumen, wenn es gelinge, einen alternativen Standort für die Zentrale Unterbringungseinrichtung für Asylbewerber zu finden.

Noch in diesem Jahr, so hieß es, soll auf dem insgesamt 75 Hektar großen Gelände der York- und der Oxford-Kaserne mit den Er-schließungsarbeiten begonnen werden. „Wir müssen gemeinsame Lösungen finden“, betonte Dorothee Feller auch vor dem Hintergrund, dass der Bund sich bei der Unterbringungseinrichtung finanziell beteiligen werde.

Dass die WLE kommen werde, daran gibt es laut OB Markus Lewe kaum einen Zweifel. Für den zunehmenden Verkehr in der wachsenden Stadt mit bald 350 000 Einwohnern reiche die jetzige Infrastruktur nicht mehr aus. „Wir brauchen einen Zwei-Schienenverkehr“, forderte er. Die Anfälligkeit bei Störungen auf nur einem Schienenstrang sei zu hoch.

Und „wir werden eine S-Bahn installieren müssen“. So werde die WLE der erste Teil eines S-Bahn-Abschnittes und damit Teil eines integrierten Verkehrssystems werden. „Der Südoststrang ist einer von vielen Bausteinen, damit wir nicht um Verkehr ersticken“, so Lewe.

Die Mobilität müsse neue Wege gehen. Er zerstreute die Bedenken der Bürger, die ihre Argumente gegen die Wiederbelebung der WLE gebracht hatten.

Eine weitere Bürgeranhörung für Anlieger werde es im Mai geben. Dass die Bezirksregierung bei all den Planungen mitzureden hat, verdeutlichte Dorothee Feller. In ihrer Tätigkeit als Regierungspräsidentin lägen ihr neben der Koordinierung der Dezernate die guten Kontakte in der Region am Herzen. Gleichzeitig wünscht sie sich eine bessere Verbindung zur Emscher-Lippe-Region. Das Thema Westfalen sei ihr ganz wichtig.

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