Treffpunkt im Herzen des Stadtteils
„Mittendrin“ in Coerde

Münster-Coerde -

„Mittendrin“ sind sie: mitten im ­Coerdemarkt. Die ehemaligen Spielhalle ist der neue offene Treffpunkt für Gruppen, Initiativen und Vereine. Die offizielle Eröffnung ist für den 19. Juni geplant.

Dienstag, 28.03.2017, 20:03 Uhr

„Mittendrin“ heißen der neue Treffpunkt und das Projekt am Hamannplatz. Die organisatorischen Fäden laufen bei (vorn v.r.) Peter Griese, Gabi Hess und Isabell Müller zusammen. Ehrenamtliche Vertreter von Vereinen und Initiativen unterstützen und beleben das integrative Projekt.
„Mittendrin“ heißen der neue Treffpunkt und das Projekt am Hamannplatz. Die organisatorischen Fäden laufen bei (vorn v.r.) Peter Griese, Gabi Hess und Isabell Müller zusammen. Ehrenamtliche Vertreter von Vereinen und Initiativen unterstützen und beleben das integrative Projekt. Foto: kaj

„Mittendrin“ sind sie: mitten im ­Coerdemarkt. Die ehemaligen Spielhalle ist der neue offene Treffpunkt für Gruppen, Initiativen und Vereine. „Mittendrin“ ist Name und Konzept des Projekts, die Trägerschaft hat die Arbeiterwohlfahrt (Awo) übernommen. Die offizielle Eröffnung ist für den 19. Juni geplant.

Die Idee für diesen Treffpunkt stammt von der Gruppe „Älterwerden in Coerde “. Die Idee nahm Fahrt auf, konkretisierte sich und ist jetzt mitten in der Etablierungsphase.

Gabi Hess (Awo), Peter Griese vom Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen (VSE) und Isabell Müller vom DRK-Jugendtreff sind das Trio, bei dem die Fäden für „Mittendrin“ zusammenlaufen. Sie kennen sich seit Jahren durch ihre Arbeit im Stadtteil „und gehen konkurrenzlos ans Werk“, erklärt Peter Griese schmunzelnd.

„Unterstützt werden wir durch die Ehrenamtlichen der Gruppen und Vereine“, erläutert Hess. „Die Schirmherrschaft hat Polizeipräsident Hajo Kuhlisch übernommen“, freut sie sich. Dankbar sind sie, dass Firma Stroetmann ihnen die Räumlichkeiten überlässt.

„Coerde ist ein mega-inter­essanter Stadtteil mit großen Potenzialen“, betont Gabi Hess. „Wir möchten möglichst viele Gemeinschaften, Ethnien und Communitys ansprechen“, ergänzt Peter Griese. Aber: Die Räumlichkeiten von „Mittendrin“ würden Einzelpersonen nicht überlassen, und es sei auch kein Jugendtreff, erklärt das Trio.

Schon dabei sind zum Beispiel die Initiative „Älterwerden in Coerde“, Vereine und Roma und Sinti, „Coerde Pur“ und der Schachclub des SV Teutonia. Auf dem Stundenplan, der an der Wand hängt, sind schon etliche Zeiten gesetzt.

Mit „Mittendrin“ soll in Coerde auch eine Basis für das künftige Projekt Stadtteilprojekt „Soziale Stadt“ geschaffen werden. Alle glauben an das große Potenzial ihres Projekts.

Wichtig ist ihnen, dass alles, was sich jetzt bei „Mittendrin“ entwickelt, basisdemokratisch entsteht. „Gemeinsame Regeln entwickeln wir auf Augenhöhe“. Ein kleines Beispiel für die entspannte Arbeit bei den „Sit ins“, in denen Ideen und Vorschläge ausgelotet und ausgetauscht werden, ist ein besonderes Reglement: Dort duzen sich alle. Dieses Angebot ende, sobald die Beteiligten den Treff verließen, erläutert Hess.

Die Zukunft sehen sie optimistisch: Bis der Coerdemarkt für die Attraktivierung des Einkaufszentrums Hamannplatz umgebaut wird und die Spielhallen-Räumlichkeiten anders genutzt werden, sind sie sicher, „Mittendrin“ im Zentrum von Coerde voll etabliert zu haben. „Dann finden wir neue Räume.“

Bis dahin wartet noch einige Arbeit auf die Akteure. Auch ganz praktische: Momentan suchen sie Schränke.

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4732951?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F135%2F4847995%2F4847996%2F
„Jeder zweite Kunde beschwert sich“
Immer wieder von Fahrrädern verstellt: der Zugang zur Sparda-Bank neben dem Hauptbahnhof.
Nachrichten-Ticker