Fest der Vielfalt
 Neue Aufgabe in der Eine-Welt-Arbeit

Münster-Coerde -

Der Verein „Iriba-Brunnen“ stellte zum dritten Mal das „Fest der Vielfalt“ auf die Beine. Inzwischen findet es im Begegnungszentrum Meerwiese statt. „Wir wollen eine Plattform schaffen“, so Dr. Felin TwagirashyakaTwagirashyaka – zwischen Migranten, Flüchtlingen und der hiesigen Gesellschaft.

Montag, 04.12.2017, 20:12 Uhr

Umjubelt war die Tanzgruppe der Kinder und Jugendlichen des Vereins Iriba-Brunnen beim Fest der Vielfalt in der Meerwiese.
Umjubelt war die Tanzgruppe der Kinder und Jugendlichen des Vereins Iriba-Brunnen beim Fest der Vielfalt in der Meerwiese. Foto: sn

„Wir werden gut angenommen“, meinte Dr. Felin Twagirashyaka vom Verein „Iriba-Brunnen“, der zum dritten Mal das „Fest der Vielfalt“ auf die Beine stellte. Inzwischen findet es im Begegnungszentrum Meerwiese statt. „Wir wollen eine Plattform schaffen“, so Twagirashyaka – zwischen Migranten, Flüchtlingen und der hiesigen Gesellschaft. Das Fest wie auch der Verein stehen jedem offen. Eine Art Meilenstein ist es, dass der 2014 gegründete Verein „Iriba-Brunnen“ nun eine neue Rolle im Eine-Welt-Netz von Nordrhein-Westfalen (NRW) spielt.

Dieser Dachverband für entwicklungspolitisches Engagement in NRW betreibt ein „Promotoren-Programm“, in dessen Rahmen Eine-Welt-Initiativen und Engagierte vor Ort beraten und qualifiziert werden. Der Verein „Iriba-Brunnen“ führe nun im Auftrag des Eine-Welt-Netzes NRW dieses Promotoren-Programm in der Region Münster durch, berichtete Twagirashyaka auf dem „Fest der Vielfalt“.

Experten mit Migrationsgeschichte würden einbezogen, erklärte Eine-Welt-Fachmann Dr. Kajo Schukalla, einer der Gäste am Nachmittag. Grußworte sprachen Bürgermeisterin Weleda-Beate Vilhjalmsson und Dr. Ömer Lütfü Yavuz vom Integrationsrat. Die interkulturelle Öffnung des bürgerschaftlichen Engagements stand in Vorträgen von Udo Schlüter (Eine-Welt-Netz NRW), Christa Pashalides (Koordinatorin Promotoren-Programm NRW) sowie von dem Künstler Abdullah Tamaa im Vordergrund. Viele mitreißende Auftritte gab es, etwa von der belgischen Gruppe „Isonga“. Weitere Darbietungen gab es von Michael Wagner, der Gruppe „Ashraq“ und einer tamilischen Formation.

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