Neujahrsempfang der Bezirksvertretung Nord
„Das Leben ist geprägt vom Miteinander“

Münster-Coerde -

In der Hauptschule Coerde an der Dachs­leite trafen sich interessierte Bürger, Vertreter von Vereinen und Institutionen aus Münsters Norden, Politiker, Schulleiter, Feuerwehr und Bezirksbeamte der Polizei beim Neujahrsempfang der BV Nord zum Austausch.

Sonntag, 21.01.2018, 16:01 Uhr

Die Aula der Hauptschule Coerde erwies sich am Sonntagvormittag als ansprechender Rahmen für den Neujahrsempfang der Bezirksvertretung Nord. „Wir machen das sehr gern“, sagte Schulleiterin Inge Nieländer.

So trafen sich in der Hauptschule an der Dachs­leite interessierte Bürger, Vertreter von Vereinen und Institutionen aus Münsters Norden, Politiker, Schulleiter, Feuerwehr und Bezirksbeamte der Polizei zum Austausch. Der Chor Sen Sing unter der Leitung von Hermann Rottmann sorgte für den musikalischen Rahmen.

Der stellvertretende Bezirksbürgermeister, Werner Abbing , begrüßte die Gäste der Bezirksvertretung und ließ zunächst Ereignisse des Vorjahrs Revue passieren. Er erinnerte an die Wiedereröffnung des Kinderhauser Hallenbads und der letzten Bauabschnitte des Bürgerhauses. Der Hochwasserschutz werde jetzt umgesetzt, zugleich wachse das Bewusstsein, dass hundertprozentiger Schutz nicht möglich sei, so Abbing. Die Macht der Naturgewalten habe man gerade erlebt: Er dankte der Feuerwehr für ihren engagierten Sturm-Einsatz. Der stellvertretende Bezirksbürgermeister ging auf die bauliche Entwicklung ein und nannte die Bereiche Moldrickx, Ermlandweg, Regina-Protmann-Straße und die Tiefgarage an der Kristiansandstraße. Die Entwicklung am Schulzen­trum geht weiter: Die Grundschule am Kinderbach erhält ein eigenes Schulgebäude. Den Deutschen Bürgerpreis für die Schülerstiftung Courage des Geschwister-Scholl-Gymnasiums wertete er als tolles Zeichen für Solidarität und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Auch Sprakel wachse – Baugebiet Sprakel-Ost und „Nördlich der Landwehr“ – nur für die Mitte gebe es „noch keinen Plan“. Abbing erinnerte an den Bürger-Protest gegen die Windräder. Zu den positiven Perspektiven gehöre der avisierte Neubau für die Grundschule. Abbing erinnerte an das Problem der Anbindung Sprakels an den ÖPNV: an die Unterschriftenliste der Bürger und an Busse mit wenigen Fahrgästen. Das werde weiter beobachtet.

Coerde erlebte im Vorjahr mit den konsensfähigen Plänen von Stroetmann und Aldi eine positive Entwicklung für den Hamannplatz. In der alten Post entwickelte sich das „Mittendrin“. Das Handlungskonzept für Coerde solle neue Perspektiven in den Bereichen öffentlicher Raum, Wohnen, Bildung und Arbeitssituation eröffnen: Die Einladung zur Mitarbeit der Bürger erfolge im Laufe des Frühjahrs.

Die Politik werde weiterhin ihren Beitrag leisten. Doch das reiche nicht, so Abbing. „Das Leben ist geprägt vom Miteinander, von der Sorge des Einzelnen um das Gemeinwohl.“ Dass Menschen ihre Fähigkeiten in den Dienst am Anderen stellten, sei „ein Zeichen gegen Egoismus und für Solidarität zum Wohl in unseren Stadtteilen“, schloss Werner Abbing seine Rede.

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