Freie Betten im Norden gesucht
Pastoralreferent Martin Grünert ist Ansprechpartner für die „Bett frei“-Kampagne zum Katholikentag

Münster-NORD -

Dreieinhalb Monate vergehen noch bis zum Katholikentag in Münster. Für die Organisatoren ist bis dahin noch viel zu erledigen – und Gäste müssen sich eine Bleibe suchen. Schon lange ist klar: Die Hotelbetten werden nicht ausreichen. Mit der Kampagne „Bett frei“ sollen Privatquartiere vermittelt werden.

Donnerstag, 01.02.2018, 20:02 Uhr

Ein Schlafplatz im Pfarrhaus: Pfarrer Ulrich Messing (l.) bietet gleich vier Betten an. Auch Pastoralreferent Martin Grünert bietet einem Gast Unterschlupf. Zugleich ist er Ansprechpartner für die Kampagne „Bett frei“.
Ein Schlafplatz im Pfarrhaus: Pfarrer Ulrich Messing (l.) bietet gleich vier Betten an. Auch Pastoralreferent Martin Grünert bietet einem Gast Unterschlupf. Zugleich ist er Ansprechpartner für die Kampagne „Bett frei“. Foto: f

Auch die Gemeinde St. Marien und St. Josef in Sprakel und Kinderhaus springt auf den „Bett frei“-Zug auf. Eine Kooperation gibt es dabei auch mit der evangelischen Markus­Gemeinde in Kinderhaus. Pfarrer Ulrich Messing sagt: „Wir möchten die Menschen in den Stadtteilen mobilisieren, damit die Zahl der 4000 möglichst erreicht wird.“ Denn so viele Betten möchte die Geschäftsstelle des Katholikentags gerne vermitteln.

In der Gemeinde St. Marien und St. Josef übernimmt Pastoralreferent Martin Grünert die Verantwortung für die Kampagne. Bei ihm gibt es nicht nur Informationen. „Bei mir können sich alle melden, die Gäste aufnehmen möchten“, sagt Grünert. Pfarrer Messing sieht die Stadtteile Kinderhaus und Sprakel als ideale Orte, um Unterkünfte für den Katholikentag anzubieten: „Beide Stadtteile sind verkehrstechnisch gut an die Innenstadt angebunden.“ Kinderhaus sei mit dem Bus schnell und bequem zu erreichen, Sprakel mit dem Zug sogar noch schneller. Der Pfarrer ist sich sicher: „Unsere Stadtteile werden voll werden.“

Messing und Grünert machen sich keine Sorgen darüber, ob die Kinderhauser und Sprakeler den Besuchern des Katholikentags Betten anbieten. „Es sind sehr gastfreundliche Stadtteile“, betont Pfarrer Messing. Das habe man in der Vergangenheit schon bei verschiedenen Gelegenheiten gemerkt. Fest steht aber auch: Eine Aktion dieser Größenordnung hat es noch nicht gegeben.

An diesem Wochenende werden die Gemeindemitglieder in den Gottesdiensten auf die Kampagne hingewiesen, sagt Messing. Viele wüssten aber auch schon längst Bescheid: „Ich habe am Sprickmannplatz einen Gottesdienst gegeben und danach kamen spontan zwei Leute zu mir, die ihre Betten anbieten wollen.“

Um die Vermittlung von Gastgebern und Besuchern kümmert sich aber auch in Münsters Norden das Katholikentagsbüro. „Die Mitarbeiter dort haben die Erfahrung“, sagt Martin Grünert. Außerdem sei die Vermittlung auch logistisch sonst nur schwer umsetzbar, gibt der Pastoralreferent zu.

Pfarrer Ulrich Messing unterstützt die Kampagne gerne. Auch in seinem Pfarrhaus stellt er gleich vier Betten zur Verfügung. Pastoralreferent Grünert bietet immerhin einem Gast einen Schlafplatz in seiner Wohnung an. Messing selbst sei schon auf zahlreichen Katholikentagen gewesen und habe dort immer privat gewohnt. „Es ist einfach gut“, sagt er. „Man bekommt einen besseren Einblick in die Stadt und die Menschen dort.“ Außerdem seien daraus, nicht nur bei ihm, auch schon „lange Freundschaften“ entstanden. Und das sei es, worum es beim Katholikentag gehe.

Zum Thema

Pastoralreferent Martin Grünert ist erreichbar unter ' 21 400 13 oder per E-Mail (gruenert@bistum-muenster.de). Die Anmeldung kann auch online auf der Homepage des Katholikentages erfolgen. 

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