Der Bleifuß hat Ruh´

Mi., 08.02.2012

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Veränderte Ampelphasen an der Roxeler Straße könnten auch Ramertsweg entlasten

Der Bleifuß hat Ruh´ : Veränderte Ampelphasen an der Roxeler Straße könnten auch Ramertsweg entlasten

Autofahrer, die von rechts aus der Dieckmannstraße kommen, können jetzt die Grün zeigende Ampelanlage auf der Roxeler Straße (im Hintergrund) beim Marktkauf ohne Geschwindigkeitsüberschreitung passieren. Foto: uwa

Münster-Gievenbeck - 

Der Bleifuß kann ruhen. Aber erst langsam setzt sich bei regelmäßigen motorisierten Benutzern der Dieckmann­straße die Erkenntnis durch, dass sie nach dem Einbiegen auf die Roxeler Straße auch dann noch über die Ampel an der Einfahrt zum „Marktkauf“ kommen, wenn sie sich innerhalb der zulässigen Höchstgeschwindigkeit bewegen. Bis Anfang Dezember vergangenen Jahres gelang das nämlich nur mit PS-starken Kraftfahrzeugen, und auch das zumeist unter „dunkelgelb“ zeigender Lichtzeichenanlage.

Von Uwe Wahlbrink

Der Eindruck veränderter Ampelphasen täuscht nicht. „Wir haben am 17. Oktober eine Umprogrammierung der Ampelanlagen angeordnet, um die Wartezeiten zu verkürzen und den Verkehr zwischen Roxeler und Dieckmannstraße besser zu koordinieren“, erläuterte Werner Schulik, Fachstellenleiter der Straßenverkehrsbehörde bei der Stadt Münster. Der Landesstraßenbetrieb NRW habe die Lichtzeichenanlagen am 1. Dezember umgeschaltet. Damit wurde ein Vorschlag aus der Bezirksvertretung West vom März vergangenen Jahres umgesetzt. Dessen Mitglieder versprechen sich von der Ampel-Umprogrammierung eine Reduzierung des Schleichverkehrs auf der Straße Borkenfeld und dem Ramertsweg, über den Verkehrsteilnehmer in Richtung Roxel die „Marktkauf“-Fuhrt zu umgehen suchten. Ob sich besagter Schleichverkehr durch diese Schaltung tatsächlich verringert hat, werden die Messdaten zeigen, die das vorübergehend am Ramertsweg installierte mobile Dialog-Display gesammelt hat. Inzwischen ist das Gerät wieder abgebaut worden, das Autofahrer knapp 200 Meter nach der Straße Borkenfeld mit grünleuchtendem „Danke“ für die Einhaltung der Begrenzung von 50 Stundenkilometern dankte. Sollte es in der Mehrzahl allerdings Temposünder mit rotem „Langsamer“ gewarnt haben, könnte sich die Bezirksvertretung Gedanken über eine ortsfeste Messanlage machen. Die Auswertung der Messdaten werde zuerst der BV mit einer Einschätzung der Arbeitsgruppe für Verkehrsfragen vorgelegt, sagte Werner Schulik, Die Sitzung findet am 8. März um 17 Uhr in der Augustin-Wibbelt-Schule in Roxel statt.

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