Di., 03.09.2013

An vier Punkten im Westen gibt es beim Marathon ein buntes Bühnenprogramm Trommeln für die „Marathonis“

Auf viele Zuschauer am Streckenrand hofft Marathon-Organisator Michael Brinkmann. Anheizen werden die Läufer an den Power Points im Stadtwesten außerdem Stelzenkünstler, Trommelgruppen, Drachendame Lizzy und die Groove Onkels mit ihrer Mülltonnen-Show.

Auf viele Zuschauer am Streckenrand hofft Marathon-Organisator Michael Brinkmann. Anheizen werden die Läufer an den Power Points im Stadtwesten außerdem Stelzenkünstler, Trommelgruppen, Drachendame Lizzy und die Groove Onkels mit ihrer Mülltonnen-Show. Foto: bll

Münster-West - 

Schwäche, Schmerzen, Angst und pures Glück: Dass Freud und Leid selten derart Hand in Hand gehen, wie am Sonntag (8. September) in Münster, weiß Michael Brinkmann aus eigener Erfahrung. Sieben Mal hat der Cheforganisator des Volksbank-Münster-Marathons selbst schon die 42,195 Kilometer hinter sich gebracht – zuletzt vor zwei Jahren in New York.

Von Markus Kampmann

Ob die zahlreichen Starter ins Ziel kommen, „das ist nur Kopfsache“, sagt Brinkmann – selbst für erfahrene Läufer. Besonders wichtig sei deshalb „das Drumherum“: Die Stimmung muss stimmen. Dazu soll das bunte Programm an der Strecke beitragen, die zu einem großen Teil durch Münsters Westen führt.

Schon auf den noch recht leichten ersten zehn Kilometern durch Münster soll an mehreren sogenannten Power Points („Kraft-Punkten“) ordentlich Stimmung gemacht werden. Wenn die Läufer dann vom Coesfelder Kreuz aus den Gievenbecker Sportpark erreichen, empfangen sie dort die Jazz-Zwillinge. Nicht zum ersten Mal: „Das ist schon Tradition, die Zwillinge stehen da seit zehn Jahren oder so. Die sind richtig klasse“, sagt Brinkmann.

Weiter führt die Strecke über Gescherweg, Am Breilbusch und Horstmarer Landweg nach Nienberge. Dort gibt es eine Premiere: Der Power Point ist fest in niederländischer Hand. „Wir haben erstmals rund 70 holländische Läufer am Start. So viele hatten wir noch nie“, erklärt Michael Brinkmann. Grund genug für den eigenen „Kraft-Punkt“ an der Gartenstiege, den die Euregio organisiert. Von 9.30 bis 12.15 Uhr gibt es dort Programm, unter anderem mit der Band Hengeler Weend Bloazers, dem Akrobatik-Duo „Schön Stark!“ und einem Stelzen-Drachen.

Die ersten Läufer werden dort – kurz hinter dem Halbmarathonpunkt – gegen 10.10 Uhr erwartet. „Die müssen da noch mal einen Anschub kriegen, da muss gefeiert werden“, weiß Marathon-Läufer Brinkmann. Der niederländische Power Point bietet dafür beste Voraussetzungen.

Danach ist aber erstmal Schluss mit Party: „Die Läufer müssen ab Kilometer 21 auch mal zur Ruhe kommen, einen inneren Check up machen“, erklärt Brinkmann. Gelegenheit dazu bietet ihnen der Abschnitt von Nienberge aus über den Twerenfeld- und Stodtbrockweg an Gievenbeck vorbei nach Roxel. Für einen Motivationsschub sorgt dort – Mitten im Grünen – nur die 40-köpfige, afrokubanische Trommelgruppe Taka-Tun.

In Roxel gibt es dann gleich zwei Power Points: Im Zentrum am Pantaleon-Platz sorgen die Trommelgruppe Sambanda Girassol, die „Cheerleader Münster Mammuts Youth“ und Drachendame Lizzy von 10 bis 13 Uhr für Stimmung bei Zuschauern und Läufern. An der Ecke Roxeler Straße / Dingbängerweg steht die Band Alcapell auf der Bühne und wechselt sich mit der Moderation von 10 bis 13.30 Uhr ab. Dort fällt um 12 Uhr auch der Startschuss für den Benefizlauf zugunsten Terre des Hommes.

Michael Brinkmann hofft spätestens ab Roxel auf viele, viele Zuschauer an der Strecke, die die Marathon-Teilnehmer anfeuern. „Ab Kilometer 30 ist es ganz wichtig, die Läufer nicht mehr alleine zu lassen.“ Denn dann fange der Marathon eigentlich erst richtig an, der innere Kampf.

Wenn die Läufer über die Dieckmannstraße, Mergelberg, Nünning- und Rüschhausweg den Power Point im Gievenbecker Zentrum erreichen, müssen sie für die letzten knapp sieben Kilometer noch mal ordentlich angeheizt werden. Dafür sorgen von 10.30 Uhr bis 14 Uhr neben Stelzenkünstlern die Groove Onkels. Ihre Mülltonnen-Trommelshow ist vielen sicherlich bekannt vom „Supertalent“ 2012. „Die AWM sind so freundlich und stellen ihnen zehn Mülltonnen hin“, sagt Brinkmann.

Wenn die „ Marathonis “ Gievenbeck über den Arnheimweg, Gievenbecker Reihe und Roxeler Straße hinter sich gelassen haben und gen City laufen, sind sie laut Brinkmann schon fast am Ziel: „Die letzten vier Kilometer aufgeben, das gibt es nicht.“

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