Auszeichnung der Karnevalisten
Goldene Soffie für Klaus Meier

Münster-Gievenbeck -

Klaus Meier wird neuer Träger der Goldenen Soffie von Gievenbeck. Der 80-Jährige bekommt die höchste Auszeichnung der Gievenbecker Karnevalisten für sein Engagement um die Deutsche Einheit in seiner Funktion als Geschäftsführer des Vereins „Freunde Mühlhausens“.

Donnerstag, 03.11.2016, 00:11 Uhr

Die Verantwortlichen der KG Soffie um Geschäftsführer Heinz Mecklenborg (l.) und Präsident Christian Hestert (r.) präsentierten neben dem neuen Träger der Goldenen Soffie, Klaus Meier (2.v.r.), auch den von Jürgen Twent (2.v.l.) gestifteten neuen Sessionsorden.
Die Verantwortlichen der KG Soffie um Geschäftsführer Heinz Mecklenborg (l.) und Präsident Christian Hestert (r.) präsentierten neben dem neuen Träger der Goldenen Soffie, Klaus Meier (2.v.r.), auch den von Jürgen Twent (2.v.l.) gestifteten neuen Sessionsorden. Foto: kbö

Er gilt als der Motor der Städtepartnerschaft zwischen Münster und Mühlhausen . Die Kleinstadt in Thüringen ernannte ihn zum Ehrenbürger, Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe zeichnete den 80-Jährigen im Mai dieses Jahres mit dem „Silbernen Rathaus“ aus und würdigte damit dessen Verdienste um die Deutsche Einheit. Nun kommt eine Ehrung hinzu: Klaus Meier wird neuer Träger der Goldenen Soffie von Gievenbeck.

Es ist die höchste Auszeichnung, die die Karnevalisten in Münsters Westen zu vergeben haben. Damit würdigen die Soffie-Verantwortlichen das Engagement des gebürtigen Mühlhauseners als Geschäftsführer des Partnerschaftsvereins „Freunde Mühlhausens“. Sollte Meier die interne Ordensprobe am 23. November bestehen – wovon alle ausgehen – nimmt er die Auszeichnung während der großen Fest-Gala am 3. Februar entgegen.

Eigentlich ist es ja Brauch, dass der Ausgezeichnete des Vorjahres die Laudatio auf seinen Nachfolger hält. In diesem Fall wäre das Detlev Bruns gewesen. Doch für Klaus Meier hat der Soffie-Vorstand laut Geschäftsführer Heinz Mecklenborg jemanden anderen auserkoren. Verraten will der noch nichts: „Wer die Laudatio hält, bleibt bis zum Schluss ein Geheimnis.“

Seine Verbundenheit mit seiner Geburtsstadt war für Klaus Meier ausschlaggebend für sein Engagement in der Städtepartnerschaft. Über diese und ihre Lebendigkeit kann er viel erzählen, zahlreiche Anekdoten hat er auf Lager. So stamme beispielsweise die Amtskette des Mühlhausener Oberbürgermeisters aus Münster: „Von Oeding-Erdel gefertigt“, weiß Meier zu berichten. Seit 1962 lebt er in der Westfalenmetropole.

Seine 80 Lenze merkt man ihm nicht an. „Vorhin hat mich jemand auf 70 geschätzt“, sagt er am Rande seiner inoffiziellen Vorstellung. Um humorvoll noch einen draufzusetzen: „Das werde ich zuhause aber nicht erzählen, schließlich will ich keine falschen Erwartungen wecken.“ Die Gäste dürfen sich bei der Gala auf weitere heitere Einwürfe und vor allem viele Hintergründe zu den „Freunden Mühlhausens“ freuen.

Freuen wird sich auch Michael Kaulingfrecks auf den 26. November, wenn er sich dem traditionellen Baken-Gericht der KG Soffie stellen darf. Der Rektor der Nienberger Grundschule wird sich mit verschiedenen Vorwürfen konfrontiert sehen und wird versuchen, diese mit Hilfe seiner karnevalistisch-juristischen Unterstützung zu entkräften. Zur Belohnung winkt dann die Aufnahme in den Ehrensenat der Karnevalsgesellschaft, der damit auf 37 Mitglieder anwächst.

Im vergangenen Jahr meisterte Jürgen Twent, Inhaber des Hotel-Restaurants Bakenhof, den närrischen Freispruch und sicherte sich seinerseits einen Platz im Ehrensenat. „Aus diesem Grund habe ich mich auch entschlossen, in diesem Jahr den Sessionsorden zu sponsern“, so Twent.

Der neue Orden zeigt das Symbol-Pärchen der KG, Soffie und Tönne, vor der Silhouette des Bakenhofs. Insgesamt 300 Exemplare (Damen- und Männerorden) gingen in die Fertigung. Kreiert wurde das gute Stück vom Ordensmeister Christian Reinhardt.

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