Mo., 28.12.2015

Sicherheit am Gievenbecker Weg Zwei neue Dialog-Displays kommen

Auf dem Gievenbecker Weg in Höhe des Sportpark gilt Tempo 30. Doch die Zahl derer, die dieses Limit überschreiten, ist dem Ordnungsamt zu hoch. Nun werden dort sogenannte Dialog-Displays aufgebaut.

Auf dem Gievenbecker Weg in Höhe des Sportpark gilt Tempo 30. Doch die Zahl derer, die dieses Limit überschreiten, ist dem Ordnungsamt zu hoch. Nun werden dort sogenannte Dialog-Displays aufgebaut. Foto: kbö

Münster-Gievenbeck - 

Dialog-Display haben sich mittlerweile etabliert, wenn es um die Sicherheit im Straßenverkehr geht. Nun sollen zwei dieser Geräte auch am Gievenbecker Weg installiert werden - dort, wo sich zahlreiche Kraftfahrer nicht an das vorgeschriebene Tempo 30 halten.

Von Kay Böckling

Die Tempo-30-Schilder sind nicht zu übersehen. Auch die zusätzlichen Hinweise auf querende Radfahrer sollen die Autofahrer dazu bewegen, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen. Doch all diese Maßnahmen auf dem Gievenbecker Weg in Höhe des Sportzentrums scheinen nichts zu fruchten. Zahlreiche Fahrzeugführer „knacken“ fröhlich die Tempo-50-Marke, wie verschiedene Messungen ergeben haben. Neue Dialog-Displays sollen nun für mehr Sicherheit sorgen.

Das Ordnungsamt will zwei solcher Anlagen auf dem Gievenbecker Weg installieren. Die Standorte werden noch festgelegt. Die Kosten in Höhe von rund 13 000 Euro trägt die Bezirksvertretung Münster-West. Das Geld ist in den jeweiligen Haushalten der Jahre 2015 und 2016 fixiert. Mit der Maßnahme sollen die bereits erfolgten Sicherheitsmaßnahmen noch weiter optimiert werden.

Zwei schwere Verkehrsunfälle in jüngster Vergangenheit zeugen davon, dass diese Stelle alles andere als sicher ist und dringender Handlungsbedarf besteht. Der jüngste Vorfall ereignete sich im April dieses Jahres, als ein Siebenjähriger in Höhe des Rudolf-Steiner-Wegs von einem Fahrzeug erfasst und dadurch schwer verletzt wurde.

Im Sommer wurde das Ordnungsamt tätig. Die Verwaltung ließ Tempo-30-Schilder aufstellen, sorgte durch den Grünschnitt für eine bessere Sicht, wies mittels Beschilderung in beiden Fahrtrichtungen auf den querenden Radverkehr hin und ließ Sperrflächen markieren. Durchgängige Radarmessungen im Zeitraum zwischen dem 21. August und dem 7. September machten allerdings deutlich, dass trotz aller Hinweise und weiterer Maßnahmen die gemessenen Geschwindigkeiten zu hoch waren.

„Wir haben dann das Tempo-30-Schild weiter in Richtung Stadt verlegt, um die Kraftfahrer noch frühzeitiger auf das Tempo-Limit aufmerksam zu machen“, so Norbert Vechtel aus dem städtischen Ordnungsamt. Aber auch diese Maßnahme habe wenig Erfolg gebracht.

„Die Arbeitsgruppe für Verkehrsfragen – ein Gremium bestehend aus den mit Verkehrsfragen bestehenden Fachämtern der Verwaltung, der Polizei und den Stadtwerken – hat dann die Aufstellung ortfester Dialog-Displays für beide Fahrtrichtungen vorgeschlagen“, so Vechtel. Erfahrungen an verschiedenen anderen Stellen im Stadtgebiet hätten gezeigt, „dass sich die Installation solcher Displays nachhaltig auf den Verkehr auswirken“, so Vechtel. Da sich die Bezirksvertretung Münster-West während ihrer Etatberatungen dafür aussprach, solche Display aufstellen zu lassen, wird das Tiefbauamt bald tätig.

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