Do., 28.01.2016

Ausstellung der Künstlerin Marion Gemmer eröffnet Reihe im Haus Mariengrund Zeugen von Lebensstationen

Im Haus Mariengrund freuen sich Hausleiterin Schwester Juttamaria und Daniel Steinke, pädagogischer Leiter, Gästen eine Ausstellung mit Werken von Marion Gemmer zu präsentieren.

Im Haus Mariengrund freuen sich Hausleiterin Schwester Juttamaria und Daniel Steinke, pädagogischer Leiter, Gästen eine Ausstellung mit Werken von Marion Gemmer zu präsentieren. Foto: sn

Münster-Gievenbeck - 

Eine Künstlerin mit vielen Stilrichtungen: Marion Gemmer stellt ihre Arbeiten zurzeit im Haus Mariengrund aus. Die Bandbreite reicht von farbenfrohen abstrakten Bildern bis hin zu detailgetreuen Landschaftsdarstellungen.

Von Siegmund Natschke

Es ist fast so, als ob viele verschiedene Künstler am Werk gewesen wären. Sehr unterschiedliche Herangehensweisen an die Malerei gibt es, verschiedene Techniken und Perspektiven. Eben sah man noch abstrakte Kunst, ein paar Schritte weiter machen schon wunderschöne Leinwand-Landschaften auf sich aufmerksam. Die Bilder stammen alle von einer Künstlerin. Von Marion Gemmer. Ihre Exponate sind derzeit im Haus Mariengrund zu sehen.

35 Bilder sind im ganzen Haus verteilt. „Wir hatten eine große Auswahl“, erklärt Daniel Steinke, der pädagogische Leiter von Haus Mariengrund. Die Ausstellung von Marion Gemmer, die in Rheinbach ihr Atelier hat, soll der Start für eine ganze Reihe sein, innerhalb derer Künstlern die Gelegenheit gegeben wird, in der Gievenbecker Bildungseinrichtung ihre Werke zu zeigen. Das Haus Mariengrund sei ein inspirierender Ort. Dort mache es Freude, Kunst zu erleben, so Steinke. Sie könne den Menschen zum Gestalter machen.

Das merkt man den Bildern von Marion Gemmer an. Sie sind auch Zeugen ihrer Lebensstationen. Reiseimpressionen sind bei ihr alles andere als Momentaufnahmen, sondern vielmehr Ausdruck tiefer Verbundenheit. Ob ein Gehöft an der französischen Rhone, Venedig bei Nacht oder Eindrücke aus Südafrika, jeder Betrachter spürt die Fasziation der Künstlerin für Landschaften und Menschen.

„Sie ist unglaublich lebensbejahend“, meint Schwester Juttamaria, die Leiterin vom Haus Mariengrund. Die Werke von Marion Gemmer kommunizieren mit dem Betrachter. Vielleicht auch deswegen der Titel der Ausstellung „Meine Bilder – deine Welt – meine Welt“. Auf verschiedenen Etagen im Haus Mariengrund werden die einzelnen Themenbereiche zusammenhängend präsentiert. Von kubistischen Arbeiten bis hin zu fluoreszierenden Bildern gibt es ein sehr großes Spektrum an Motiven, Stilen und Arbeitsformen. „Manche Gäste fragen schon nach der Ausstellung“, so Steinke.

Der Kontakt zu Marion Gemmer ist über ihren Galeristen Gerald Bruenink entstanden, dem Steinke bei einer Begegnung das neue Konzept des Hauses erläuterte, nach dem die Bildungseinrichtung sich weiter öffnen möchte, auch für Kunstangebote. Der war begeistert und zusammen mit der Künstlerin stattete er dem Haus Mariengrund einen Besuch ab. Die Kunstwerke waren mit im Gepäck. Nach dieser gelungenen Premiere solle es weitere Ausstellungen geben, insbesondere auch Künstlern aus der Umgebung wolle man Gelegenheit geben, ihre Werke zu präsentieren, so Steinke. Die Ausstellung „Meine Bilder – deine Welt – meine Welt“ dauert noch bis zum 7. April.

Die nächste Künstlerin, die im Haus Mariengrund ausstellen wird, ist Martina Bürger. Ihre Vernissage „Jonah & Piet – wir sind ganz anders“ findet am 24. April um 15 Uhr statt.

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