Mi., 13.09.2017

Politische Unterstützung Mehr Platz für den Sport

Der Kunstrasenplatz ist gerade in der Winterzeit gefragt, da er als einziger Platz im Sportpark über eine Flutlichtanlage verfügt.

Der Kunstrasenplatz ist gerade in der Winterzeit gefragt, da er als einziger Platz im Sportpark über eine Flutlichtanlage verfügt. Foto: Kay Böckling

Münster-Gievenbeck - 

Der 1. FC Gievenbeck (FCG) hat längst seine Kapazitätsgrenzen erreicht, wenn es um die Möglichkeiten eines geregelten Trainingsbetriebs bei den Fußballern geht. Vielleicht ist jetzt ein erster Schritt in Sachen Erweiterung der Sportanlage getan.

Von Kay Böckling

Der 1. FC Gievenbeck (FCG) hat längst seine Kapazitätsgrenzen erreicht, wenn es um die Möglichkeiten eines geregelten Trainingsbetriebs bei den Fußballern geht. Christian Wielers, Abteilungsleiter der Fußball-Abteilung, spricht sogar von „katastrophalen Zuständen, wenn im Winter bis zu 30 Teams in der Woche wegen des Flutlichts nur auf dem Kunstrasenplatz trainieren können“.

Nun bekommt der Club politische Unterstützung. Die CDU in der Bezirksvertretung Münster-West lässt prüfen, ob eine Freifläche östlich des Sportparks in unmittelbarer Nachbarschaft zum Regenrückhaltebecken für sportliche Zwecke umgewidmet werden kann. „Im Flächennutzungsplan ist diese Ausgleichsfläche sogar als mögliche Sportfläche ausgewiesen“, weiß Mechthild Neuhaus von der Gievenbecker Ortsunion.

Die Idee, den Sportpark in östlicher Richtung zu erweitern, kam den Christdemokraten während einer Radtour im Frühjahr. An der betreffenden Freifläche angekommen, stellte sich die Frage nach der weiteren Nutzung des Areals. „Auf Nachfrage erfuhren wir, dass diese Ausgleichsfläche nicht mehr benötigt wird“, so Neuhaus. Im Wissen um die Trainingssituation beim FC Gievenbeck sei die Erweiterung des Sportparks an dieser Stelle in den Fokus gerückt.

Allerdings weist Mechthild Neuhaus auch darauf hin, dass es sich nur um einen Prüfantrag handelt: „Wir wollen sehen, ob dort so etwas möglich ist.“ Und Bezirksvertreter Peter Wolfgarten macht deutlich, dass es sich bei dieser denkbaren Erweiterung nicht um einen Alternativ-Standort für die in der Diskussion befindlichen Sportflächen im Oxford-Quartier handelt: „Diesbezüglich warten wir ja noch immer auf ein Gutachten, das Aufschluss darüber geben soll, ob Sportstätten dort wirklich Sinn machen.“ Eine Erweiterung am Gievenbecker Weg käme ausschließlich dem FCG zu Gute.

Dort freut man sich über die Entwicklung. „Der Stadtteil wächst und wächst und durch das geplante neue Baugebiet am Wasserweg wird es weitere Neubürger geben“, so die Einschätzung von Christian Wielers. Der zu erwartende Zuzug werde sich auch auf die Mitgliederzahlen des Vereins auswirken: „Wir sind der einzige Verein im Stadtteil, der Fußball im Spielbetrieb anbietet.“ Ohne die dringende Erweiterung der Sportanlage sei an ein Wachstum des Clubs kaum zu denken.

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