Interview mit Soffie und Tönne
Nicht nur auf der Bühne ein Paar

Münster-Nienberge -

Diese närrische Konstellation ist vielversprechend: Sie kennt man unter ihrem Mädchennamen Candy Jellentrup noch als Stadtjugend-Prinzessin der Session 2007/2008, er ist der Sohn des Präsidenten der Gievenbecker Karnevalsgesellschaft „Soffie von Gievenbeck“.

Donnerstag, 23.11.2017, 17:11 Uhr

Vorstellung bei der Sessionseröffnung: Präsident Christian Hestert (r.) begrüßt mit seiner Schwiegertochter Candy Hestert sowie seinem Sohn Florian die beiden Symbolfiguren Soffie und Tönne.
Vorstellung bei der Sessionseröffnung: Präsident Christian Hestert (r.) begrüßt mit seiner Schwiegertochter Candy Hestert sowie seinem Sohn Florian die beiden Symbolfiguren Soffie und Tönne. Foto: KG Soffie

Seit einem Jahr verheiratet, stellen Candy und Florian Hestert künftig das ungleiche Paar „Soffie und Tönne“ dar – die beiden Symbolfiguren der KG Soffie. Mit den beiden sprach Redakteur Kay Böckling .

Wie lange hat die KG nach einer neuen Soffie und einem neuen Tönne gesucht?

Florian Hestert: Das war eines der ganz großen Themen auf der Jahreshauptversammlung . Mindestens ein halbes Jahr.

Wie kam man auf Sie beide oder wie kamen Sie dazu, sich zu melden?

Florian Hestert: Ulf Imort war der Meinung, dass es auch mal jüngere Mitglieder der KG machen sollten. Das spielte uns ein wenig in die Karten. Nach einer kurzen Phase haben wir uns entschieden, dass wir es machen.

Frau Hestert, karnevalistische Erfahrungen haben sie als Stadtjugendprinzessin gesammelt. Für welche KG waren Sie damals unterwegs?

Candy Hestert: Für die Schweine-Schinken-Schützen. Ich bin schon sehr lange mit dem Karneval verbunden, mein Vater und mein Großvater waren schon im Karneval aktiv.

Dann liegt der Verdacht nahe, dass die Initiative von Ihnen Frau Hestert ausging, die Symbolfiguren zu spielen. . .

Candy Hestert: Das ist richtig. Ich hab mir gedacht: „Nehmen wir das mal in die Hand.“

Florian Hestert: (lacht) Und ob wir uns hier streiten oder auf der Bühne, ist doch egal.

Da sprechen Sie einen zen­tralen Punkt an. Der ewig junge, närrische Zwist zwischen Soffie und Tönne. Wie haben Sie sich auf Ihren ersten Auftritt beim Sessionsauftakt vorbereitet?

Candy Hestert: Wir haben es eigentlich recht locker gesehen und es auf uns zukommen lassen. Klar, wir haben den Auftakt geprobt und ausprobiert.

Florian Hestert: Natürlich hat es auch im Vorfeld verschiedene Absprachen mit dem Vorstand gegeben. Vieles hat sich aber auch spontan ergeben. Ich glaube, wir sind schon recht redegewandt.

Mit dem Wechsel gehen auch einige Veränderungen einher. . .

Candy Hestert: Das ist richtig. Das fängt schon beim Kostüm an. Da habe ich mir schon etwas Frischeres gewünscht. Die Farben sind aber geblieben.

Auch Tönne hat sich ein wenig verändert.

Florian Hestert: Ich wollte auf den Frack und den Zylinder verzichten und möglichst klassisch wie früher als Bauer auftreten.

Der nächste Auftritt steht an, das Bakengericht am Samstag. Sie als Soffie sind die Anklägerin. Wie lautet die Anklage gegen Ralf Albert?

Candy Hestert: Das darf natürlich noch nicht verraten werden.

Haben Sie sich ein zeitliches Limit gesetzt, wie lange Sie die Symbolfiguren spielen möchten?

Candy Hestert: Solange wie es uns Spaß macht. Man muss ja auch schauen, wie man ankommt. Bislang war die Resonanz und das Feedback von allen Seiten ausgesprochen positiv.

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