Wohnprojekt Arnheimweg
Alle 65 Wohnungen vermarktet

Münster-Gievenbeck -

Das Wohnen am Arnheimweg hat offensichtlich einen besonderen Reiz: Sowohl die 23 öffentlich geförderten Miet- als auch die 42 Eigentumswohnungen in der neuen Anlage hat die Wohn- und Stadtbau an den Mann gebracht – sprich vermarktet.

Dienstag, 16.01.2018, 18:01 Uhr

Die Eigentumswohnungen im unteren Bereich des Arnheimwegs sind kurz vor der Fertigstellung, während die Mietwohnungen bereits bezogen sind.
Die Eigentumswohnungen im unteren Bereich des Arnheimwegs sind kurz vor der Fertigstellung, während die Mietwohnungen bereits bezogen sind. Foto: kbö

Während die am oberen Teil des Arnheimwegs liegenden Mietwohnungen bereits bezogen sind, werden die Eigentumswohnungen in Richtung Gievenbecker Reihe gelegen in Kürze fertiggestellt und laut Stefan Wismann, Abteilungsleiter im Bereich Bauabteilung, den Erwerbern übergeben. Nichts erinnert mehr an die ehemaligen Briten-Häuser.

Während die Mietwohnungen über variable Größen von 47 bis 112 Quadratmetern verfügen, sind die Eigentumswohnungen zwischen 55 und 103 Quadratmetern groß. Insgesamt bezifferte die Wohn- und Stadtbau die Investitionskosten bei der Grundsteinlegung im September 2016 auf 17 Millionen Euro.

Neben dem Wohnraum mussten natürlich auch Pkw-Stellplätze geschaffen werden. Eine neue Tiefgarage im Bereich der Eigentumswohnungen hält laut Stefan Wismann 42 Parkplätze vor.

Vor dem Bau der Wohnanlage befanden sich am Arnheimweg acht Häuser, die von Mitgliedern der britischen Streitkräfte genutzt wurden. Nach deren Abzug kaufte die Wohn- und Stadtbau als kommunales Wohnungsunternehmen der Stadt Münster im Juli 2014 die Häuser samt dem 6180 Quadratmeter großen Grundstücks von der Bundesanstalt für Immobilienmanagement (Bima).

Unter dem Titel „Grünes Wohnen im Stadtteilzentrum“ wollten die Verantwortlichen Wohnraum schaffen und richteten einen Architekten-Wettbewerb aus, den das Planungsbüro „3pass Architekten“ aus Köln für sich entschied. Allerdings entsprach der Siegerentwurf nicht zu 100 Prozent den Vorstellungen der Wohn-und Stadtbau und bedurfte einer Nahbesserung. Dennoch wurde auf dessen Grundlage zwischen Coesfeldweg und Lidl-Markt gebaut. Alle Wohnungen sind barrierefrei erreichbar und verfügen über Terrasse, Logia oder Balkon.

Bei der Müll-Entsorgung hat sich die Wohn- und Stadtbau für ein sogenanntes „Unterflur-System“ entschieden. Stefan Wismann: „Beim Studentenwohnheim an der Corrensstraße haben wir damit sehr gute Erfahrungen gemacht.“

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5430963?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F136%2F
Misshandelter Säugling starb an seinen Verletzungen
Osnabrück: Misshandelter Säugling starb an seinen Verletzungen
Nachrichten-Ticker