„Gievenbecker Theaterzauber“
Lebendiges, interaktives Abenteuer

Münster-Gievenbeck -

Sie sind Garanten für ausverkaufte Vorstellungen und kindgerechte Unterhaltung. Nun bereichern sie auch den „Gievenbecker Theaterzauber“, der im Fachwerk in seine nunmehr siebte Auflage geht.

Mittwoch, 14.02.2018, 18:02 Uhr

Freuen sich auf die siebte Auflage des „Gievenbecker Theaterzaubers“ (v.l.): Lisa Schrichten, Christoph Bäumer und Klaus Menning.
Freuen sich auf die siebte Auflage des „Gievenbecker Theaterzaubers“ (v.l.): Lisa Schrichten, Christoph Bäumer und Klaus Menning. Foto: kbö

Die Rede ist von „Don Kidschote“ und dem Figurentheater „ Hille Pupille “, die in der kommenden Woche während ihrer insgesamt sieben Auftritte rund 600 Jungen und Mädchen aus den Gievenbecker Grundschulen und Kitas begeistern möchten.

Während sich Christoph Bäumer mit dem Schauspiel „Don Kidschote will Ritter werden“ an Grundschulkinder richtet, präsentiert Klaus Menning („Hille Pupille“) ein Figurentheater unter dem Titel „Voll drauf“ für Kita-Kinder. Für Letzteres haben sich bereits Gruppen aus sieben örtlichen Kitas angemeldet. „Dafür gibt es noch vereinzelte Restplätze“, sagt Lisa Schrichten vom Fachwerk.

Das Ansinnen des Fachwerks ist es laut Lisa Schrichten, dass alle Kinder in Gievenbeck im Laufe der Jahre einmal Theater kennenlernen können: „Aus diesem Grund haben wir uns damals überlegt, diesen Theaterzauber ins Leben zu rufen.“ Die Atmosphäre sei es, die den besonderen Reiz ausmache, sagt die Fachwerk-Mitarbeiterin: „Alles ist liebevoll gestaltet, schon beim Betreten empfängt ein roter Vorhang die jungen Besucher.“

Der Theaterzauber bietet aber nicht nur den Kindern die Gelegenheit, Theater zu erleben. Schrichten: „Für uns hat das auch den Vorteil, dass die Kinder über diesen Weg auch das Fachwerk kennenlernen und damit etwas Schönes und Positives verbinden.“

Von Beginn an hat Christoph Bäumer den Theaterzauber begleitet und auch mitkonzipiert. „Die ersten zwei Jahre habe ausschließlich ich gespielt“, erinnert sich Bäumer. Dann habe man sich entschieden, Gast-Gruppen oder weitere Ensembles dazuzuholen. Durch seine langjährige Betätigung als „Don Kidschote“ ist Bäumer in der Szene ausgesprochen gut vernetzt und kennt viele Künstler.

Ganz umsonst ist der Theaterzauber natürlich nicht. Auch wenn das Fachwerk einen gewissen Beitrag beisteuert, muss ein finanzieller Ausgleich geschaffen werden. So wird am Ende pro Schüler ein Betrag von drei Euro in Rechnung gestellt.

Im Zeitalter der neuen Medien und der Digitalisierung mag es verwundern, doch das eher altmodisch anmutende Theater kommt bei den Kindern ganz offensichtlich an, weiß auch Klaus Menning: „Ich will nicht überheblich wirken, aber unsere Theater haben sich mittlerweile zu einer Marke entwickelt.“ Kindertheater sei zu einer populären Begrifflichkeit geworden. Bühnen, die über Jahrzehnte erfolgreich seien, würden immer wieder gerne nachgefragt: „Da ist nicht wichtig, was wir spielen, sondern dass wir spielen.“

Dabei sei es auch entscheidend, das junge Publikum während der Vorstellungen mit einzubeziehen, ergänzt Christoph Bäumer: „Wir haben eine offene Spielweise und nehmen häufig auch das auf, was von den Kindern kommt.“ Was den Reiz ausmache: „Lebendiges, interaktives Abenteuer-Theater.“

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Das Kindertheater „Don Kidschote“ spielt am Montag und Dienstag (19. und 20. Februar) jeweils um 9 und 10.30 Uhr. Für die Auftritte des Figuren-Theaters „Hille Pupille“ am Mittwoch (21. Februar, 9.30 Uhr) und Donnerstag (22. Februar, 9.30 und 11 Uhr) gibt es noch Restkarten.

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