Stein-Gymnasium
Ideen sammeln für die Berufswahl

Münster-Gievenbeck -

Workshops zur Berufsorientierung gab es am Gievenbecker Stein-Gymnasium für alle Schüler, die in die Oberstufe wechseln. Ihnen wurden Impulse vermittelt.

Montag, 16.07.2018, 17:42 Uhr

Wie man auf dem Markt bestmöglich bestehen kann, erklärten die Kursusleiter an der Tafel. Dort sammelten sich Begriffe wie Teamfähigkeit, Kontaktstärke und Finanzierung.
Wie man auf dem Markt bestmöglich bestehen kann, erklärten die Kursusleiter an der Tafel. Dort sammelten sich Begriffe wie Teamfähigkeit, Kontaktstärke und Finanzierung. Foto: fie

Was kommt nach der Schule? Diese Frage muss sich jeder heranwachsende Mensch irgendwann einmal stellen, und ihre Beantwortung ist nicht immer leicht. Deshalb bot das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium seinen Schülern kurz vor Ferienbeginn eine Hilfestellung: einen Tag lang besuchen die Schüler am Übergang zur Oberstufe Workshops zur Berufsorientierung. Dafür hat sich die Schule einen Experten auf dem Gebiet Berufswahl an Land gezogen: die „Einstieg GmbH“.

Die Firma aus Köln bietet bundesweit Veranstaltungen zur Berufsorientierung an. Seit zehn Jahren besteht die Kooperation zwischen der Schule und der „Einstieg GmbH“. Ermöglicht wurde die Zusammenarbeit durch das Sponsoring der NRW-Bank. „Wir sind sehr froh, dass das möglich ist“, sagte Michael Stewen vom Gymnasium. Er begleitet die Veranstaltung seit fünf Jahren und ist begeistert von der Projektidee: „Wir finden das sehr gewinnbringend.“

So kurz vor den Ferien sei es erst einmal schwierig, die Aufmerksamkeit der Schüler zu gewinnen, erklärte Denis Buss von der „Einstieg GmbH“. Deshalb sei der Workshop handlungsorientiert aufgebaut. Besonders beliebt ist dabei das „Zukunftsprojekt“, eine Gruppenarbeit, in der die Schüler fiktive Unternehmen oder Initiativen gründen. „Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Rollen macht es für die Jugendlichen spannend.“

Während die Schüler anderer Klassenstufen auf Wandertag waren, blieben die Jugendlichen im Schulgebäude und dachten über ihre Zukunft in der Berufswelt nach. An ihrer Diskussionsbereitschaft änderte das aber nichts. Im Gegenteil: die Beteiligung war ausgesprochen rege. Über die Jahre seien die Schüler diskussionsfreudiger geworden, so Buss. Jeder habe seine Meinung und sei bereit, darüber zu debattieren. „Außerdem sehen die Jugendlichen, dass sie ein begehrtes Gut auf dem Arbeitsmarkt sind.“

Wie man auf diesem Markt bestmöglich bestehen kann, erklärten die Kursusleiter an der Tafel. Dort sammelten sich Begriffe wie Teamfähigkeit, Kontaktstärke und Finanzierung. Die persönlichen Stärken standen im Vordergrund, Schwächen wurden bewusst in Klammern geschrieben. Sechs Moderatoren traten auf diese Weise mit jeweils 15 bis 20 Schülern in Kontakt, gaben Anregungen und reagierten auf Rückfragen. „Einen Impuls geben“, bekräftigte Buss den Anspruch der Veranstaltung. „Darauf haben auch die Schüler Bock.“

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