St. Mariä Himmelfahrt

Di., 07.02.2012

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Vorhang auf für die neue Kita

St. Mariä Himmelfahrt : Vorhang auf für die neue Kita

Vorhang auf: Der Kasper, Martina Klimek, Stefan Westphal, Andrea Kampelmann, Jürgen Streuer, die Prinzessin und Martin Steinbrede (v. l.) weihten die renovierte Kita St. Mariä Himmelfahrt zünftig ein. Foto: cro

Münster-Mariendorf - 

Die Kindertagesstätte St. Mariä Himmelfahrt wird 40 Jahre alt – und ist aus diesem Anlass gründlich renoviert worden.

Von Claus Röttig

Wer die Räume der Kita St. Mariä Himmelfahrt betritt, muss sich erst einmal umschauen: Auf den ersten Blick findet man sich nicht wirklich zurecht. Das liegt nicht nur an der frischen Farbe an der Wand, sondern auch daran, dass während der Renovierung gleich ganze Wände versetzt wurden.

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Nun können die Kinder nicht nur in den neuen Räumen toben, sondern sie haben auch einen neuen Ruheplatz erhalten. Nebenräume wurden ebenso geschaffen – und ein Büro für die Kita-Leitung. „Es gibt zwei Gründe zu feiern“, sagt Pfarrer Jürgen Streuer bei der offiziellen Einweihung. Zum einen sei die Kita renoviert worden, zum anderen feiere sie auch ihren 40. Geburtstag.

Martin Steinbrede vom Kirchenvorstand der Gemeinde St. Petronilla ist mit dem Umbau zufrieden. „Als die Kita gebaut wurde, war noch alles anders: Da hat man erst einmal die In­frastruktur geschaffen – und dann darauf gehofft, dass die Familien kommen.“ Doch das sei nicht der Fall gewesen, daher gebe es auch keine Häuser ringsum. „Das bedeutet aber nicht, dass die Kita überflüssig ist – auch wenn es zeitweise mal so aussah.“ Nun überlege man sogar, ob man das Gebäude nicht noch erweitern könne.

Andrea Kampelmann, die neue Kita-Leiterin, erinnert daran, dass es vor einigen Jahren düster aussah: „Beinahe wäre alles geschlossen worden.“ Doch die Zahlen seien beeindruckend – in 40 Jahren seien über 1000 Kinder durch die Räume gegangen, nicht alle aus dem Stadtteil Ost. „Das passt zu unserem Motto: Unsere Kita ist wie ein großes Puzzle: Dazu gehören sowohl die 33 Kinder in den zwei Gruppen als auch die Betreuer, der Hausmeister oder die Küchenkraft. Wenn auch nur ein Teil fehlt, ist das Puzzle nicht komplett und man kann das Bild nicht sehen.“

Architekt Stefan Westphal ist stolz auf die Kita: „Wir haben acht bis zehn Wochen für den Umbau angesetzt und wir sind auch im Zeitplan geblieben.“ Und das, obwohl die Kita massive Probleme mit der Bausub­stanz und der Statik hatte. „Der schlechte Allgemeinzustand ist aber Vergangenheit: Wir haben die Wände neu gestaltet, die Böden wurden aufgefrischt, eine Akustikdecke wurde eingebaut. Jetzt verstehen die Kinder auch die Erzieherinnen.“

Doch nicht nur die offiziellen Gäste sollen sich von den Qualitäten der Kita überzeugen: Am Wochenende konnten auch Eltern und Interessierte durch die Räume schlendern und sich umschauen.


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