Mo., 25.01.2016

Ausstellung wurde abgebaut Der erfolgreichste Krippenweg

Peter Freytag, Ideengeber der Krippenausstellung, packt seine geschnitzten Figuren in den Lieferwagen. Im Advent kommen sie bestimmt wieder zum Vorschein.

Peter Freytag, Ideengeber der Krippenausstellung, packt seine geschnitzten Figuren in den Lieferwagen. Im Advent kommen sie bestimmt wieder zum Vorschein. Foto: rkr

Münster-Handorf - 

Noch nie war ein Krippenweg so erfolgreich wie dieser. Wegen der umfangreichen Berichterstattung kamen Besucher auch von weither, um die Krippen zwischen St. Petronilla und der Dyckburgkirche zu sehen. Die Ausstellung wurde jetzt abgebaut – bis zum ersten Advent.

Von Reinhold Kringel

Die Krippenausstellung rund um die St.-Petronilla-Kirche ist nach fast zwei Monaten abgebaut worden. Die Krippen wurden eingelagert und warten auf ihren nächsten Einsatz im November: Am ersten Advent soll die neue Ausstellung eröffnet werden.

Heiner Schulze-Rötering ist sehr zufrieden. „Noch am letzten Wochenende hatten wir hier eine große Frauengruppe aus Harsewinkel, die sich sehr begeistert gezeigt hat“, sagte der Mitinitiator. „Seit der Eröffnung haben Anton Althoff, Alfons Laukötter und ich über 20 Führungen veranstaltet.“

Durch die Berichterstattung ist die Ausstellung weit über die Grenzen von Münster bekannt geworden. Aus aus Nah und Fern kamen die Besucher, um die 111 Krippen in Handorf und die 70 Krippen zwischen Dyckburgkirche und St. Petronilla zu sehen. Viele Organisationen und Vereine hatten Krippen gebaut und nach Handorf gebracht, alle Kitas von Handorf und Gelmer waren beteiligt, ebenso die Landfrauen und die Pfadfinder. Petra Dreher stellte eine originelle Krippe aus Afrika zur Verfügung, und Pastor Sheju Jakob brachte Krippenfiguren aus seiner Heimat Kerala in Indien nach Handorf mit.

„Die meistfotografierte Krippe war die von Birgit und Michael Jaffke“, meinte Peter Freytag, „die beiden Künstler haben sie aus Schrottteilen gefertigt.“ Der Gärtnermeister hatte die Idee zu der Ausstellung von einer Reise in die Eifel mitgebracht und 2008 zum ersten Mal in die Tat umgesetzt. Seitdem ist die Ausstellung jedes Jahr gewachsen. Auch Peter Freytag selbst hat immer wieder neue Figuren geschnitzt und zu Krippen zusammengestellt.

Der Abtransport ging dieses Jahr schneller vonstatten als gedacht, denn die Autos konnten auf dem noch hart gefrorenen Boden bis zu den Krippen fahren. Beim Aufbau mussten die Figuren noch von Hand an Ort und Stelle gebracht werden, da die Fahrzeuge sich sofort festfuhren.

Leserkommentare

Wie bewerten Sie diesen Artikel?

Vielen Dank für Ihre Bewertung.

Nur eine Abstimmung möglich!

Ihre Bewertung wurde geändert.

  • Derzeit 0 von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Bewertung: 0/5

1 Stern = überhaupt nicht gut; 5 Sterne = hervorragend

Google-Anzeigen

flohmarkt.ms Anzeigen

Schnäppchen und Angebote aus Ihrer Umgebung

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3761662?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F137%2F