Workshop im Wersehof
kfd-Theater: Viel Spaß auch ohne Bühne

Münster-Handorf -

Die Entscheidung, auf eine eigene Theaterproduktion 2018 zu verzichten, ist der kfd St. Petronilla nicht leicht gefallen. Stattdessen kamen sie nun im Wersehof zu einem internen Theaterworkshop zusammen. Das Signal lautet: „Wir machen weiter.“

Dienstag, 20.02.2018, 08:02 Uhr

Ein Jahr ohne eigene Produktion ist für die Frauen der kfd-Theatergruppe kein Grund, die Köpfe hängezulassen. Stattdessen laden sie den Schauspieler Tim Bierbaum (hinten links) für einen Workshop im Wersehof ein.
Ein Jahr ohne eigene Produktion ist für die Frauen der kfd-Theatergruppe kein Grund, die Köpfe hängezulassen. Stattdessen laden sie den Schauspieler Tim Bierbaum (hinten links) für einen Workshop im Wersehof ein. Foto: Regina Robert

Es wäre so schön gewesen. Für alle Handorfer, für das Lebenshaus, das Bürgerbad und natürlich für die Aktricen selbst, die rund 25-köpfige Theatergruppe der kfd St. Petronilla rund um Anke Möllers und Ulla Scheja . Doch das Haus Münsterland ist derzeit geschlossen, eine Bühne mit großem Saal gibt es in Handorf nicht mehr. Die ursprünglich für das vergangene Wochenende angesetzte Aufführung wurde ersatzlos gestrichen.

Doch die theaterbegeisterten Frauen wollten den Aufführungstermin nicht sang- und klanglos verstreichen lassen. Mit einem vierstündigen Theaterworkshop unter Leitung von Tim Bierbaum (Theaterwerkstatt) im Saal des Wersehofs setzten sie ein Ausrufezeichen hinter ihren größten Wunsch: im kommenden Jahr „auf jeden Fall wieder zu spielen,“ wie Anke Möllers auf Nachfrage bekräftigt.

Theater-Workshop der kfd St. Petronilla

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  • Die kfd St. Petrponilla musste zwar in diesem Jahr auf eine eigene Theaterproduktion verzichten, gönnte sich stattdessen aber einen Theater-Workshop. Foto: Regina Robert
  • Die kfd St. Petrponilla musste zwar in diesem Jahr auf eine eigene Theaterproduktion verzichten, gönnte sich stattdessen aber einen Theater-Workshop. Foto: Regina Robert
  • Die kfd St. Petrponilla musste zwar in diesem Jahr auf eine eigene Theaterproduktion verzichten, gönnte sich stattdessen aber einen Theater-Workshop. Foto: Regina Robert
  • Die kfd St. Petrponilla musste zwar in diesem Jahr auf eine eigene Theaterproduktion verzichten, gönnte sich stattdessen aber einen Theater-Workshop. Foto: Regina Robert
  • Die kfd St. Petrponilla musste zwar in diesem Jahr auf eine eigene Theaterproduktion verzichten, gönnte sich stattdessen aber einen Theater-Workshop. Foto: Regina Robert
  • Die kfd St. Petrponilla musste zwar in diesem Jahr auf eine eigene Theaterproduktion verzichten, gönnte sich stattdessen aber einen Theater-Workshop. Foto: Regina Robert
  • Die kfd St. Petrponilla musste zwar in diesem Jahr auf eine eigene Theaterproduktion verzichten, gönnte sich stattdessen aber einen Theater-Workshop. Foto: Regina Robert
  • Die kfd St. Petrponilla musste zwar in diesem Jahr auf eine eigene Theaterproduktion verzichten, gönnte sich stattdessen aber einen Theater-Workshop. Foto: Regina Robert
  • Die kfd St. Petrponilla musste zwar in diesem Jahr auf eine eigene Theaterproduktion verzichten, gönnte sich stattdessen aber einen Theater-Workshop. Foto: Regina Robert
  • Die kfd St. Petrponilla musste zwar in diesem Jahr auf eine eigene Theaterproduktion verzichten, gönnte sich stattdessen aber einen Theater-Workshop. Foto: Regina Robert
  • Die kfd St. Petrponilla musste zwar in diesem Jahr auf eine eigene Theaterproduktion verzichten, gönnte sich stattdessen aber einen Theater-Workshop. Foto: Regina Robert

Man hoffe sehr auf die Wiedereröffnung des Hauses. „Handorf mit seinen Vereinen und engagierten Bürgern braucht so ein Stadtteilhaus,“ sagt Möllers. Dazu gäbe es nach ihrer Einschätzung auch nicht wirklich eine Alternative, wie etwa ein zum Stadtteilzentrum vergrößertes Vereinsheim für den TSV „Es gibt viele Vereine in Handorf, so viel Bedarf – da reicht ein Vereinsheim auch nicht aus.“

Als Präses und treues Ensemblemitglied der Theatergruppe war auch Pfarrer Jürgen Streuer beim Workshop dabei – seiner Gemeinde gehört das Grundstück von Haus Münsterland. Man suche sehr engagiert nach einer Möglichkeit, Saal und Gastronomie in einem finanziell machbaren Rahmen wiederzubeleben, berichtete er. Dass es dazu womöglich auch größerer baulicher Veränderungen bedarf, liegt auf der Hand.

Die kfd-Theaterfrauen jedenfalls ließen vier intensive Stunden lang keinen Zweifel daran, dass sie zumindest mit einem Auftritt 2019 fest planen. Wie werden Figuren dargestellt, wie entwirft sich der Schauspieler seine Rolle? Tim Bierbaum und die Handorfer Theaterdamen fanden auf Anhieb zueinander. Kleine Spielszenen und schauspielerische Aufgaben sorgten einerseits für die traditionell wichtigste Zutat – den großen Spaß am Spiel – und andererseits auch für einige Aha-Effekte beim Schauspiel-Nachmittag. Auch sonst spielten drei Generationen munter wie eh und je durch- und miteinander, verstanden sich blind und zollten einander Respekt für die Leistung.

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